Der Verband Deutscher Bühnen- und Medienverlage e.V. (VDB) ist die Interessenvertretung der Theaterverlage, Musikverlage, Medienverlage und Medienagenturen des deutschen Sprachraums. Gegründet wurde der VDB am 17. Oktober 1959 aus der Fusion der Vereinigung der Bühnenverleger und Bühnenvertriebe e.V. Berlin-Wannsee und dem Verein Deutscher Bühnenverleger e.V. Hamburg. Heute gehören 63 Verlage und Agenturen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zu seinen Mitgliedern.

Die Mitgliedsverlage des VDB nehmen treuhänderisch die Rechte ihrer Autoren – das sind Bühnenautoren und Übersetzer, Bühnenkomponisten und Librettisten, Hörspiel- und Drehbuchautoren - insbesondere gegenüber Theatern, Sendeunternehmen und Film- und Fernsehproduzenten wahr, die nicht von Verwertungsgesellschaften kollektiv verwaltet und lizenziert werden.

Der Verband Deutscher Bühnen- und Medienverlage verhandelt als Interessenvertreter seiner Mitglieder und ihrer Autoren mit den Verwertern (u.a. mit den öffentlich rechtlichen Sendeanstalten der ARD und des ZDF), mit ihren Verbänden (u.a. mit dem Deutschen Bühnenverein) und mit sonstigen Institutionen und Organisationen (u.a. mit der Künstlersozialkasse). Der VDB ist Mitglied der Deutschen Literaturkonferenz, einer der acht Sektionen des Deutschen Kulturrates, und in der Verwertungsgesellschaft Wort (VG WORT) in einer eigenen Berufsgruppe vertreten. Der VDB kooperiert mit dem Verband der Bühnenverleger Österreichs, dem Schweizerischen Bühnenverleger-Verband und mit dem Deutschen Musikverleger-Verband (DMV).