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N.N. (Komponist:in)
Preußler, Otfried / Schwab, Sebastian (Autor:innen)

Der Räuber Hotzenplotz

Musiktheater
Kinder, Oper
ab 6 Jahren

Bearbeiter:in(nen): Tzavara, Elena / Lütje, Susanne / Weber, Anne X.

Besetzungshinweis: Sopran, Mezzosopran, Tenor, 2 Bariton, 2 Bass
Instrumentierung: Flöte (auch Piccolo), Oboe, Klarinette, Fagott (auch Kontrafagott), 2 Trompeten, Posaune, 2 Tuben, Percussion, Cimbalom, Gitarre, Harfe, Akkordeon, Harmonium, Streichorchester

Bstnr/Signatur: 1415

In TTX seit: 20.10.2026

Libretto von Elena Tzavara
Liedtexte von Susanne Lütje und Anne X. Weber
Gerade dreht die Großmutter glücklich ihre neue Kaffeemühle, die ein fröhliches Lied spielt, da steht plötzlich ein frecher Kerl in ihrem Tulpenbeet. Es ist kein anderer als der gefährliche Räuber Hotzenplotz. Und der will seit langem schon eine Kaffeemühle, die ein Lied spielt. Also, her damit! Haha! Die Großmutter ist schockiert, der Wachtmeister Dimpfelmoser düpiert. Nur Kasperl und Seppel schreiten unerschrocken zur Tat: Sie wollen dem Mann mit den sieben Messern endlich das Handwerk legen. Mit einem Trick finden sie zwar die Räuberhöhle, doch auch der Hotzenplotz ist nicht auf den Kopf gefallen. Er hat den Hinterhalt entdeckt und nimmt die beiden Buben in Gefangenschaft. Während Seppel bei Hotzenplotz die Unordnung in der Räuberhöhle aufräumen muss, wird Kasperl an den Zauberer Petrosilius Zwackelmann verkauft. Die Zukunft der beiden sähe finster aus, wäre da nicht noch eine gute Fee ...
Die zauberhafte musikalische Welt, die Sebastian Schwab in seiner Hotzenplotz-Oper entwirft, orientiert sich ganz stark an Preußlers literarischen Genrevorbildern. Seine moderne, aphoristisch-farbprächtige Klangsprache mischt der Komponist mit Marsch- und Volksliedelementen bis hin zu Rummelklängen. Und diese äußerst gelungene Melange reicht bis tief in die kompositionstechnischen Schichten der brillant orchestrierten Partitur, die auch volkstümliche Instrumente wie Cimbalom, Akkordeon, Gitarre und Harmonium vorsieht.

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