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Keller, Gottfried

Kleider machen Leute

Sprechtheater
Schauspiel

Bearbeiter: Rolf Heiermann

Dekorationshinweis: Wechseldek.
Besetzung: 2D, 4H

Aufführungsgeschichte:
UA: Theater Schloß Maßbach, 31.03.2017, Regie: Rolf Heiermann

In TTX seit: 11.12.2018

Der Schneidergeselle Wenzel Strapinski kleidet sich trotz Armut gut. So gut, dass er in Goldach, einer fremden Stadt wegen seines gepflegten Äußeren für einen polnischen Grafen gehalten wird. Mehr aus Schüchternheit denn aus Hochstapelei versäumt er, die Verwechslung aufzuklären. Als sich Wenzel Strapinski aber in die hochangesehene junge Dame Nettchen verliebt, spielt er die Grafenrolle weiter... Gottfried Keller zeigt, wie einfach sich Menschen von Äußerlichkeiten und Statussymbolen blenden lassen. Darüber hinaus zeigt er die Bedeutung von wahren Gefühlen, die im Falle des Liebespaares Nettchen und Wenzel gerade über das Äußere und über Standesunterschiede hinweg siegen.
Rolf Heiermann aktualisiert die Handlung in seiner Version der Geschichte: Ein fremdländisch wirkender Mann strandet in einem Hotel in einer ländlichen Gegend. Auch er wird für einen anderen gehalten und dementsprechend behandelt. Aus Leichtsinn spielt er diese Rolle mit, ohne zu ahnen, in was für eine Gefahr er sich damit begibt.

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