Lepper, Anne
MIAU
Sprechtheater
Kinder
Werkangaben: UA: 18.09.2026, Theater Dortmund
Besetzungshinweis: Bes. variabel
Bstnr/Signatur: 1319
In TTX seit: 16.09.2026
Die Tiere haben Angst, daß die Menschen ihre Welt zerstören. Letzte Chance der Menschheit: Ein Kind soll beweisen, daß Menschen auch anders können. Eine Geschichte über Verantwortung, Verwandtschaft und die Frage, wie wir zusammenleben wollen.
Wie in Kästners Konferenz der Tiere begegnen wir den Gesandten der Tier- und Pflanzenwelt in einem Zustand heller Aufregung: Man habe allerorten von der Unvernunft der Menschen gehört und dass die Menschheit an einer Weltvernichtungsbombe arbeite. Giraffe, Hamster, Löwe und Pflanze sind außer sich. Die Gesandten zermartern sich die Köpfe und Stängel: Was kann man tun, um die drohende Zerstörung der Welt durch diese elektrisch beleuchteten Barbaren aufzuhalten? In ihrer Aufregung fassen sie einen überstürzten Beschluß: Die Welt muß gerettet werden, die Menschheit muss weg! Dann aber kommt als letzte (und sehr langsam) die Schnecke zur Konferenz, die Kindchen dabei hat. Auf ihren Antrag hin wird der Beschluß noch einmal ausgesetzt: Das Kind soll beweisen, daß Menschen auch anders handeln können, als man es überall hört. Gelingt ihm das nicht, soll eine Maschine in Gang gesetzt werden, die das Ende der Menschheit bedeuten würde ...
Das Stück nimmt die Sorgen und Nöte der Pflanzen- und Tierwelt in den Blick, die unsere Sorgen sind. Miau! zeigt, wie unerwartet das Glück entstehen kann, wenn man sich auf Unbekanntes einläßt. Daß Verwandtschaft größer gedacht werden kann, und daß man wählen kann, mit wem man verwandt sein will. Es ist an den Menschen, diese Verwandtschaft anzunehmen und sich mit allem, was lebt, verwandt zu machen. Am Ende steht die Hoffnung auf Zusammenleben ohne Unterdrückung, Kriege und Raubbau, auf einen neuen Anfang jenseits des Anthropozäns.
Wie in Kästners Konferenz der Tiere begegnen wir den Gesandten der Tier- und Pflanzenwelt in einem Zustand heller Aufregung: Man habe allerorten von der Unvernunft der Menschen gehört und dass die Menschheit an einer Weltvernichtungsbombe arbeite. Giraffe, Hamster, Löwe und Pflanze sind außer sich. Die Gesandten zermartern sich die Köpfe und Stängel: Was kann man tun, um die drohende Zerstörung der Welt durch diese elektrisch beleuchteten Barbaren aufzuhalten? In ihrer Aufregung fassen sie einen überstürzten Beschluß: Die Welt muß gerettet werden, die Menschheit muss weg! Dann aber kommt als letzte (und sehr langsam) die Schnecke zur Konferenz, die Kindchen dabei hat. Auf ihren Antrag hin wird der Beschluß noch einmal ausgesetzt: Das Kind soll beweisen, daß Menschen auch anders handeln können, als man es überall hört. Gelingt ihm das nicht, soll eine Maschine in Gang gesetzt werden, die das Ende der Menschheit bedeuten würde ...
Das Stück nimmt die Sorgen und Nöte der Pflanzen- und Tierwelt in den Blick, die unsere Sorgen sind. Miau! zeigt, wie unerwartet das Glück entstehen kann, wenn man sich auf Unbekanntes einläßt. Daß Verwandtschaft größer gedacht werden kann, und daß man wählen kann, mit wem man verwandt sein will. Es ist an den Menschen, diese Verwandtschaft anzunehmen und sich mit allem, was lebt, verwandt zu machen. Am Ende steht die Hoffnung auf Zusammenleben ohne Unterdrückung, Kriege und Raubbau, auf einen neuen Anfang jenseits des Anthropozäns.
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