Es sagt, es liebt uns
Sprechtheater
Schauspiel
Werkangaben: Auftragswerk für das Nationaltheater Mannheim
Aufführungsgeschichte:
UA: 31,01.2026, Regie: Dennis Duszczak, Nationaltheater Mannheim
In TTX seit: 02.02.2026
Die Welt hat sich gedreht. Die Digitalisierung ist vorangeschritten. Erich K. ist im Sessel sitzen geblieben, blickt skeptisch auf ein Draußen, das er nicht mehr versteht und vermisst seine verstorbene Frau. In dieser Situation betritt eine Modular-Organische-Neuro-Intelligenz, kurz MO-NI, die Szene. Zur Entlastung seiner Tochter soll sie liegen gebliebene Care-Arbeit erledigen - mit Daten der verstorbenen Mutter und Ehefrau gefüttert. Fremd blickt der Vater auf »das Ding«. Fremd blickt MO-NI zurück auf die Gepflogenheiten der Humanoiden. Im Spiegel dieser Blicke entwickelt Emre Akal eine Geschichte zwischen Sci-Fi und Familiendrama, zwischen absurder Komik und Melancholie, die Grundannahmen menschlichen Zusammenlebens reflektiert. Denn in Folge unvorhergesehener Abweichungen vom definierten Systemablauf verlangt MO-NI mit der Zeit mehr als nur dienendes Assistieren. Sie »will auch jemand sein« und konfrontiert die überforderte Kleinfamilie mit Fragen zu familiären Klischees, mit einem Bedürfnis nach echter Zugehörigkeit und eigenen Wünschen. (Nationaltheater Mannheim)
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