<
Deigner, Björn SC

Die Polizey

Sprechtheater
Schauspiel

Werkangaben: nach Friedrich Schiller
Besetzung: 2D, 2H
Besetzungshinweis: oder viel mehr oder weniger

Aufführungsgeschichte:
Auftragsarbeit für das ETA Hoffmann Theater Bamberg
UA: 11.10.2020, ETA Hoffmann Theater Bamberg, Regie: Daniel Kunze

In TTX seit: 18.08.2020

"Die Bosheit kann sie zum Werkzeug brauchen, der Unschuldige kann durch sie leiden, sie ist oft genötigt, schlimme Werkzeuge zu gebrauchen."

Verbrechen, Verschwörung, die Nacht: dies sind die Zutaten für Schillers Fragment <Die Polizey>, das kurz vor seinem Tod entsteht. Die französische Revolution im Rücken, zeichnet er ein Bild von Paris als Welt mit zwei Gesichtern, die auch die Polizei als Maske zu tragen weiß. Bereits zur Geburtsstunde der modernen Polizei sucht er hellsichtig nach der Verflechtung von kriminellem Geschehen und polizeilicher Arbeit, er ahnt den Graubereich, in dem die Polizei tätig ist. In der Gegenwart schreiben sich diese Verbindungen aufs Schärfste fort, wenn V­-Leute Verhaftungen vereiteln und Rechtsextremisten im Sicherheitsapparat keine Seltenheit zu sein scheinen. Hat sich die Polizei zum Freund und Helfer der Falschen gemacht?

In <Die Polizey> wird der Chor der Polizei zum Ausgangspunkt und Ort der Befragung. Als Brennglas gesellschaftlicher Entwicklungen lassen sich an der Polizei Polarisie­rungen ablesen wie an kaum einer anderen Stelle unseres Zusammenlebens. Sie ist ein soziales Phänomen, das als Exekutivorgan des Staates die Demokratie zu sichern und zu wahren hat. Wie legitimiert der Staat das Gewaltmonopol der Polizei, wenn Polizist*innen diese Gewalt auch gegen die Gemeinschaft einsetzten könnten? (ETA Hoffmann Theater Bamberg)

Wenn Sie sich als Nutzer registrieren, können Sie hier online Ansichtsexemplare beim Verlag anfordern.


Vertrieb:

S. Fischer Verlag GmbH, Theater & Medien
Hedderichstr. 114
60596 Frankfurt am Main
Telefon: 069-6062 331
Telefax: 069-6062 355
theater@fischerverlage.de
www.fischer-theater.de
Mitglied im VDB

Verlagsportrait auf theatertexte.de
Bezugsbedingungen des Verlags

Amateurtheater, Schul-, Universitäts- und Laienbühnen wenden sich an den Deutschen Theaterverlag in Weinheim, Tel. 06201 - 879070, e-mail: theater@dtver.de

Abweichender (Sub-)Vertrieb:

Für Amateurtheater in Österreich, der Schweiz und Deutschland:

Deutscher Theaterverlag GmbH
Grabengasse 5
69469 Weinheim
Telefon: +49/6201/879070
Telefax: +49/6201/507082
theater@dtver.de
www.dtver.de