Mundtot
Sprechtheater
Schauspiel
Besetzungshinweis: Besetzung variabel, mind. 4D
Zusatzinformation: Entstanden im Rahmen des Hans-Gratzer-Stipendiums
Ausgezeichnet mit dem Hans-Gratzer-Preis 2025
Dauer:
abendfüllend
Aufführungsgeschichte:
U: 16.01.2026 Schauspielhaus Wien (Regie: Christiane Pohle)
In TTX seit: 23.09.2026
Miriam Unterthiner lässt einen wütenden Handballerinnen-Chor antreten, der die bestehenden Zustände, die Missstände im (Spitzen-)Sport und die politische Dimension dahinter nicht länger hinnehmen will. Gemeinsam klagen sie an.
«‹Mundtot› verfolgt den ambitionierten Anspruch, Gewaltsysteme in ihren Strukturen erfahrbar zu machen und den Diskurs zu verschieben, indem Missstände nicht als Einzelfälle, sondern kollektiv zur Sprache kommen.» (Nachtkritik)
«In ‹Mundtot› gehen der Tatbestand des körperlichen Missbrauchs im Handballsport und eine rundum zerstückelte, amputierte Sprache Hand in Hand.» (Der Standard)
«Das Stück zeichnet komplexe Figuren, deren innere Konflikte zwischen Loyalität, Scham, Ehrgeiz und Angst präzise herausgearbeitet sind. Das Schweigen erscheint nicht als individuelle Schwäche, sondern als logische Konsequenz eines Systems, das Sanktionen für jene bereithält, die sprechen. Besonders stark sind die Momente, in denen das Nicht-Gesagte, das Abgebrochene, das stockende Wort mehr Gewicht erhalten als jede explizite Anklage.» (Kulturwoche)
«Ein starkes Stück, das nachklingt.» (Kronen Zeitung)
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