Massini, Stefano
Der Zar
(Lo Zar)
Sprechtheater
Schauspiel
Übersetzer:in(nen): Heymann, Sabine
Dekorationshinweis: var. Besetzung
In TTX seit: 26.05.2026
STEFANO MASSINI
DER ZAR
(Lo Zar)
DER ZAR ist ein hypnotischer und unerbittlicher Monolog, der ein halbes Jahrhundert russischer Geschichte durchläuft und den Aufstieg Wladimir Putins von seiner hungernden Kindheit in Leningrad bis zum Tag seiner Machtübernahme als Präsident der Russischen Föderation nachzeichnet.
Stefano Massini verfasst eine Art imaginäre Autobiografie Putins, gegliedert in kurze, prägnante „Kapitel”, die zeigen, wie traumatische Ereignisse, Demütigungen in der Kindheit, strenge Selbstdisziplin, die Faszination für den Geheimdienst und die Besessenheit von Kontrolle nach und nach einen Menschen geprägt haben, der stets nach den Prinzipien von Macht, Strategie, Manipulation und Rücksichtslosigkeit handelt. Mit einem spannungsgeladenen Schreibstil, der wie eine militärische Ausbildung rhythmisiert und so klar wie ein Verhör ist, lässt uns Massini einen existenziellen Werdegang kennenlernen, der sich in Schicksal verwandelt und sich schließlich in der fragilen russischen Demokratie der 90er Jahre festsetzt. Eine Reflexion über die tödliche Kombination aus Wirtschaftsmächten, Geheimdiensten und Politik und eine Parabel über den zeitgenössischen Autoritarismus und die Techniken der Massenmanipulation.
DER ZAR
(Lo Zar)
DER ZAR ist ein hypnotischer und unerbittlicher Monolog, der ein halbes Jahrhundert russischer Geschichte durchläuft und den Aufstieg Wladimir Putins von seiner hungernden Kindheit in Leningrad bis zum Tag seiner Machtübernahme als Präsident der Russischen Föderation nachzeichnet.
Stefano Massini verfasst eine Art imaginäre Autobiografie Putins, gegliedert in kurze, prägnante „Kapitel”, die zeigen, wie traumatische Ereignisse, Demütigungen in der Kindheit, strenge Selbstdisziplin, die Faszination für den Geheimdienst und die Besessenheit von Kontrolle nach und nach einen Menschen geprägt haben, der stets nach den Prinzipien von Macht, Strategie, Manipulation und Rücksichtslosigkeit handelt. Mit einem spannungsgeladenen Schreibstil, der wie eine militärische Ausbildung rhythmisiert und so klar wie ein Verhör ist, lässt uns Massini einen existenziellen Werdegang kennenlernen, der sich in Schicksal verwandelt und sich schließlich in der fragilen russischen Demokratie der 90er Jahre festsetzt. Eine Reflexion über die tödliche Kombination aus Wirtschaftsmächten, Geheimdiensten und Politik und eine Parabel über den zeitgenössischen Autoritarismus und die Techniken der Massenmanipulation.
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