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Hahn, Lennart

Inside Out

Sprechtheater
Monolog, Schauspiel

Besetzung: 1H
Besetzungshinweis: 1 Schauspieler (20-30 J.), der sehr viele unterschiedliche Figuren (weiblich und männlich) spielen können und möglichst tanzen bzw. sich gut bewegen können sollte

Frei zur UA

In TTX seit: 14.08.2026

Leo/ Huhnibald erzählt uns seine Geschichte – sie beginnt in seiner Zeit auf dem Gymnasium, Oberstufe. Wir treffen auf eine Reihe Mitschüler und Kumpel im weitesten Sinn. Sie alle sind jung, cool und drogenaffin. Sie sind eine Bande. Ihre Sprache ist rau, codiert und spiegelt den Charakter des Milieus. In den ersten Szenen auf ihrem Stammplatz in einer Ecke des Friedhofs, unweit der Schule nehmen wir an, hängen Leo/ Huhnibald und die anderen ab. Huhnibald hat einen guten Stand in der Gruppe. Sie rauchen Joints und thematisch geht es viel um die Beschaffung von Drogen, aber vor allen um das erfolgreiche Verticken von Drogen. Die Situation wird brenzlig als Benjamin, gerade mal 14 und der Laufbursche des Bandenbosses Römer, die Einnahmen des Drogenverkaufs nicht weitergibt, sondern behält. Er wird schlimm verprügelt: „Und da stehen alle auf, kommen ran und helfen dem Benny dabei härter zu werden.“

Als Leo/Huhnibald die Angst in Benjamins Augen sieht, auch vor ihm, Huhnibald, der sich an der Schlägerei gar nicht beteiligt hat, passiert etwas in ihm. Leo ruft Jonny an, seinen alten Freund aus Kindertagen. Seinen besten Freund, von dem er sich entfernt hat. Er hat Sehnsucht nach einer echten, tiefen, bedeutenden Auseinandersetzung. Auch seinen Vater trifft er und zeigt und sagt ihm, wie sehr er sich freut, ihn zu sehen. Seinen Vater irritiert das nur.

Leo reist nach Asien. Er möchte auf dieser Reise zu sich finden. Begleitet wird er von Vi, einer nepalesischen Kräuterexpertin und Gleitschirmfliegerin. An ihrer Seite macht Leo wichtige Erfahrungen und lernt viel über sich und das Leben.

Als die beiden gerade mit dem Gleitschirm abheben wollen, klingelt Leos Handy – seine Mutter ist dran und holt Leo zurück nach Hause, nach Köln, wo er seine Mutter unterstützen wird und vor allem eine erste Ausbildung zum Schauspieler beginnen wird.

Die Erfahrungen sämtlicher Orte und Lebensabschnitte kulminieren in der letzten Szene in Leos Tanz.

ANMERKUNG DES AUTORS: „Meine Intention war es mit diesem Stück eine Brücke zwischen zwei sehr unterschiedlichen Welten zu erschaffen. Daher würde ich mir wünschen, dass sich bei der Bearbeitung von diesem Material intensiv mit der Sprache, den Lebensrealitäten und Subkulturen dieser „Bubbles“ beschäftigt wird.“

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