Rudoll, Ronald
Das Gastspiel
Sprechtheater
Schauspiel
Dekorationshinweis:
1 Dekoration
Besetzung:
2D
Frei zur UA
In TTX seit: 26.05.2026
Ariane und Dolores, beide 65+, haben vor 40 Jahren gemeinsam als Elevinnen in einem Theater ihre Karriere gestartet. Damals sofort beste Freundinnen, sind ihre Wege nach dem Engagement doch rasch auseinander gegangen.
Ariane hatte das Glück bald Erfolg zu haben und startete eine beachtliche Karriere. Jetzt im Alter ist ihr Name zwar immer noch bekannt, aber die Angebote bleiben aus und so tourt sie mit einem Soloprogramm, ein Stück über Lale Andersen, durch die Theatersäle im deutschsprachigen Raum.
Dolores hatte weniger Erfolg und musste ihren Beruf aufgeben. Um nicht ganz die Beziehung zum Theater zu verlieren, leitet sie nun in einer kleinen Stadt die Kulturabteilung. Um Adriane nach 40 Jahren wiederzusehen, bucht sie ihre Vorstellung.
Das Treffen ist herzlich, doch bald tauchen Spannungen auf; was ist inzwischen geschehen, warum wurde der Kontakt abgebrochen, warum konnte oder wollte Ariane ihrer Freundin Dolores nicht helfen? Die Emotionen kochen hoch. Mit Wut, Melancholie und auch versöhnenden Worten werden Antworten vor und nach der Vorstellung gesucht. Der Charakter von beiden hat sich seit damals stark geändert. Ariane scheint exaltiert und abgehoben geworden zu sein. Dolores als Mutter von zwei Söhnen und ‚einer Horde von Enkeln‘ ist nun bodenständig und abgeklärt. Aber sind sie glücklich? Und wer hat letztendlich das erfülltere Leben gehabt?
Ariane hatte das Glück bald Erfolg zu haben und startete eine beachtliche Karriere. Jetzt im Alter ist ihr Name zwar immer noch bekannt, aber die Angebote bleiben aus und so tourt sie mit einem Soloprogramm, ein Stück über Lale Andersen, durch die Theatersäle im deutschsprachigen Raum.
Dolores hatte weniger Erfolg und musste ihren Beruf aufgeben. Um nicht ganz die Beziehung zum Theater zu verlieren, leitet sie nun in einer kleinen Stadt die Kulturabteilung. Um Adriane nach 40 Jahren wiederzusehen, bucht sie ihre Vorstellung.
Das Treffen ist herzlich, doch bald tauchen Spannungen auf; was ist inzwischen geschehen, warum wurde der Kontakt abgebrochen, warum konnte oder wollte Ariane ihrer Freundin Dolores nicht helfen? Die Emotionen kochen hoch. Mit Wut, Melancholie und auch versöhnenden Worten werden Antworten vor und nach der Vorstellung gesucht. Der Charakter von beiden hat sich seit damals stark geändert. Ariane scheint exaltiert und abgehoben geworden zu sein. Dolores als Mutter von zwei Söhnen und ‚einer Horde von Enkeln‘ ist nun bodenständig und abgeklärt. Aber sind sie glücklich? Und wer hat letztendlich das erfülltere Leben gehabt?
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