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Serebriakova, Iryna

Lux

Sprechtheater
Schauspiel

Übersetzer:in(nen): Branski, Karl

Besetzung: 2H

Frei zur UA

In TTX seit: 10.04.2026

„Warum steht auf Zigaretten, dass sie tödlich sind, aber nicht auf Einberufungsbescheiden?“

LUX folgt dem 30-jährigen Victor in Kyjiw und erzählt in fragmentarischen, kreisförmig wiederkehrenden Szenen von einem Leben zwischen Prekarität, Begehren und Krieg.
Ausgehend von seiner Herkunft aus der strukturschwachen Industriestadt Krivoy Rog schildert Victor seinen Weg in die Großstadt, seine wiederholten Erfahrungen von Ausgrenzung im Arbeitsmarkt und seinen Einstieg in die Prostitution als ökonomische Überlebensstrategie.
Mit zunehmender Kriegsrealität verdichten sich existenzielle Bedrohungen: eingeschränkte Bewegungsfreiheit, finanzielle Unsicherheit und die Gefahr der Zwangsrekrutierung bestimmen seinen Alltag. In direkten, oft bitter-humorvollen Reflexionen verhandelt der Text Fragen von Körper, Macht, Sexualität und sozialer Ungleichheit.
So entsteht das eindringliche Porträt eines Einzelnen im Ausnahmezustand, das persönliche Erfahrung und gesellschaftliche Realität untrennbar miteinander verknüpft.

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