Spielvogel, Wolfgang
Nicht zu fassen
Dreizehn Gesänge über die glücklich verhinderte Aufklärung eines politischen Mordes
Sprechtheater
Schauspiel
Besetzungshinweis: variabel
Aufführungsgeschichte:
UA: AusstellungsHalle A1, Frankfurt am Main (15.1.2026)
In TTX seit: 10.03.2026
Der Sohn des ermordeten Generalbundesanwalts Siegfried Buback blickt Jahrzehnte nach dem Attentat auf die offizielle Version der Ereignisse – und beginnt zu zweifeln. Was zunächst als abgeschlossene Geschichte erscheint, als Beweis staatlicher Handlungsfähigkeit gegen den Terrorismus der RAF, zerfällt unter genauerer Betrachtung in Widersprüche, Lücken und verschwundene Beweismittel. Verurteilte Täter, die womöglich nicht geschossen haben. Zeugen, deren Aussagen ignoriert oder diskreditiert werden. Spuren, die nicht gesichert, verglichen oder später vernichtet wurden. Behörden, die Ermittlungen stoppen lassen. Akten, die geschreddert sind. Und immer wieder das Gefühl, dass entscheidende Fragen nicht gestellt – oder nicht gestellt werden dürfen.
In dreizehn „Gesängen“ montiert Wolfgang Spielvogel dokumentarisches Material, Gerichtsprotokolle, Zeugenaussagen und mediale Stimmen zu einer chorischen Anklage gegen die Mechanismen staatlicher Selbstbehauptung. Der Text legt offen, wie Erinnerung, staatliche Autorität und mediale Deutungshoheit ineinandergreifen – und wie aus Aufklärung ein Akt der Verhinderung werden kann. Am Ende steht kein Urteil, sondern ein „doofes Gefühl“ – und die Frage, was Wahrheit bedeutet in einem starken Staat.
Presse: „Womöglich hat das höchst ungewöhnliche Stück eine Zukunft. Unaktuell wird es so schnell nicht werden. Leider.“ (Andreas Platthaus, FAZ, 17.1.2026)
In dreizehn „Gesängen“ montiert Wolfgang Spielvogel dokumentarisches Material, Gerichtsprotokolle, Zeugenaussagen und mediale Stimmen zu einer chorischen Anklage gegen die Mechanismen staatlicher Selbstbehauptung. Der Text legt offen, wie Erinnerung, staatliche Autorität und mediale Deutungshoheit ineinandergreifen – und wie aus Aufklärung ein Akt der Verhinderung werden kann. Am Ende steht kein Urteil, sondern ein „doofes Gefühl“ – und die Frage, was Wahrheit bedeutet in einem starken Staat.
Presse: „Womöglich hat das höchst ungewöhnliche Stück eine Zukunft. Unaktuell wird es so schnell nicht werden. Leider.“ (Andreas Platthaus, FAZ, 17.1.2026)
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