Karthaus, Stefan
Nathan, der Eine
(Nathan, der Eine)
Sprechtheater
Schauspiel
Besetzung:
1D,
2H
(3 Darst.)
Bstnr/Signatur: 16626
Frei zur UA
In TTX seit: 01.03.2026
"Ich habe nie, nie wieder eine solche Zärtlichkeit gesehen zwischen einem Vater und seinem Sohn."
Nathan, ein junger Psychotherapeut, sucht Supervision bei einem älteren Kollegen. Der Supervisor – in Berlin unter Polizeischutz lebend - ist der Sohn eines jüdischen Professors, der seinerzeit moralische Instanz von Nathans Eltern und sein Namensgeber war.
Was als professionelles Gespräch beginnt, entwickelt sich zu einer zunehmend persönlichen Konfrontation. Zwischen den beiden Männern stehen eine verdrängte Familiengeschichte, deutsche Nachkriegskontinuitäten und der Widerstand gegen ein kollektives Schuldgefühl, das Nathan als Verpflichtung empfindet – und abstreifen will.
Als Nathans Partnerin Charlotte beginnt, jüdisches Liedgut aus den Lagern kompositorisch zu bearbeiten und darüber ebenfalls mit dem Supervisor in Kontakt tritt, entsteht ein gefährliches Dreieck. Private Beziehungen, politische Positionen und historische Verantwortung geraten ineinander.
Nathan, ein junger Psychotherapeut, sucht Supervision bei einem älteren Kollegen. Der Supervisor – in Berlin unter Polizeischutz lebend - ist der Sohn eines jüdischen Professors, der seinerzeit moralische Instanz von Nathans Eltern und sein Namensgeber war.
Was als professionelles Gespräch beginnt, entwickelt sich zu einer zunehmend persönlichen Konfrontation. Zwischen den beiden Männern stehen eine verdrängte Familiengeschichte, deutsche Nachkriegskontinuitäten und der Widerstand gegen ein kollektives Schuldgefühl, das Nathan als Verpflichtung empfindet – und abstreifen will.
Als Nathans Partnerin Charlotte beginnt, jüdisches Liedgut aus den Lagern kompositorisch zu bearbeiten und darüber ebenfalls mit dem Supervisor in Kontakt tritt, entsteht ein gefährliches Dreieck. Private Beziehungen, politische Positionen und historische Verantwortung geraten ineinander.
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