Schloss Emkendorf im Landkreis Rendsburg-Eckenförde galt einst (Ende des 18. Jahrhunderts) als das „Weimar des Nordens“. Die Herrin des Hauses, Friederike Juliane von Reventlow verfügte über viele Mittel, Künstler und Künste um sich zu scharen und ihnen eine gute Zeit zu ermöglichen. Ihr Vater, der deutsch-dänische Kaufmann Heinrich Carl Schimmelmann war zu seiner Zeit einer der reichsten Männer Europas: er verhökerte Waffen und Alkohol aus Holstein nach Westafrika, erwarb dort Sklaven, die er nach Amerika und in die Karibik verkaufte, und von dort wiederum importierte er Rohstoffe wie Rohrzucker nach Flensburg und Kopenhagen – so konnte er in diesem Dreieckshandel gleich drei Mal Reichtum generieren.
Wir Heutigen genießen – in postkolonialer Zeit – noch immer die Schönheit der Emkendorfer Musikfeste und des im Emkendorfer Künstlerkreis 1779 entstandenen Abendlieds „Der Mond ist aufgegangen“.
„Mond über Emkendorf“ erzählt Frauengeschichten vom 18. bis zum 21. Jahrhundert, erzählt vom Leben auf schleswig-holsteinischen Gütern, von Fluch & Segen des Geldes, das frau hat oder eben nicht. Und über die Herkunft von Reichtum und den Umgang mit Eigentum, das ja eigentlich verpflichten soll.
Peter Schanz
MOND ÜBER EMKENDORF ist eine Auftragsarbeit für das Schleswig-Holsteinische Landestheater.
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