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Engler, Leon

Botanik des Wahnsinns

Stoffrechte

Sprechtheater

Bstnr/Signatur: 10917
Rechtevertretung: Dramatisierungsrechte

In TTX seit: 22.04.2026

Schon als Kind fürchtet der Ich-Erzähler, der Wahnsinn seiner Großmutter könne auf ihn überspringen – und ganz unrecht hat er nicht: Die genetische Veranlagung kann das Auftreten psychischer Erkrankungen tatsächlich begünstigen. Wenn der Ich-Erzähler seinen Stammbaum entlangblickt, dann sprießen sie nur so: Die Großmutter bipolar (zwölf Suizidversuche), der Großvater Stammkunde in der Wiener psychiatrischen Anstalt „Am Steinhof“, die Mutter Alkoholikerin und der Vater depressiv ... So führt sein eigener Weg ins Erwachsensein erstmal so weit weg von seiner Herkunft wie möglich: nach New York. Aber er kann nicht aufhören, sich selbst zu beobachten und auf erste Blüten des Wahnsinns zu lauern. Agateophobie: Die Angst, verrückt zu werden, nennt man das. Immer wieder blickt er auf die Lebenswege seiner Verwandten und auf seinen eigenen, der ihn schließlich nach Wien und durch ein Psychologiestudium führt, bis er selbst in der Anstalt landet – als Psychologe. Denn genetische Veranlagungen können zwar psychische Erkrankungen begünstigen, müssen es aber nicht. Erfahrungen und Lebensumstände spielen eine ebenso zentrale Rolle. Und darum stellt sich immer wieder die Frage: Was ist das eigentlich, ein „normaler“ Mensch?

Der Roman erschien 2025 bei DuMont. henschel SCHAUSPIEL vertritt die Dramatisierungsrechte.

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