belmonte
Braunschweig
Sprechtheater
Schauspiel
Besetzung:
2D,
5H
Besetzungshinweis: Doppelbesetzungen
Bstnr/Signatur: 202602
Dauer:
abendfüllend
Frei zur UA
In TTX seit: 03.04.2026
„Braunschweig“ ist ein historisch grundiertes Macht- und Familiendrama von beklemmender Aktualität. Im Zentrum steht Reiner von Braunschweig, Kanzler „aller teutschen Lande“, der mit einem moralischen Erlass Ordnung schaffen will und dabei eine Gewaltspirale auslöst, die Politik, Gesellschaft und Privates unauflöslich verstrickt. Öffentliche Moral wird zur Waffe, Macht zur Selbstrechtfertigung.
Dem gegenüber steht die intime, fragile Beziehung zwischen Katrin und ihrem blinden Bruder Stefan: eine Liebe jenseits von Blick, Konvention und Sprache. Was hier aufeinandertrifft, ist nicht Moral gegen Unmoral, sondern Macht gegen Menschlichkeit. belmonte zeigt, wie schnell Gesellschaften bereit sind zu richten, wenn Angst, Empörung und politische Interessen ineinandergreifen.
Für die Bühne bietet das Stück große Stärken: starke, klar gezeichnete Rollen, chorische Elemente, direkte Publikumsansprache und eine hochmusikalische, bildkräftige Sprache. Braunschweig ist ensemblefreundlich, vielfältig inszenierbar und von großer zeitgenössischer Relevanz – ein Drama, das verstört, berührt und das Publikum mitten in aktuelle Debatten über Macht, Moral und Verantwortung zieht.
Dem gegenüber steht die intime, fragile Beziehung zwischen Katrin und ihrem blinden Bruder Stefan: eine Liebe jenseits von Blick, Konvention und Sprache. Was hier aufeinandertrifft, ist nicht Moral gegen Unmoral, sondern Macht gegen Menschlichkeit. belmonte zeigt, wie schnell Gesellschaften bereit sind zu richten, wenn Angst, Empörung und politische Interessen ineinandergreifen.
Für die Bühne bietet das Stück große Stärken: starke, klar gezeichnete Rollen, chorische Elemente, direkte Publikumsansprache und eine hochmusikalische, bildkräftige Sprache. Braunschweig ist ensemblefreundlich, vielfältig inszenierbar und von großer zeitgenössischer Relevanz – ein Drama, das verstört, berührt und das Publikum mitten in aktuelle Debatten über Macht, Moral und Verantwortung zieht.
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