<
Dennulat, Boris

Wie aus dem Gesicht geschnitten

Sprechtheater
Schauspiel

Dekorationshinweis: Wechseldek.
Besetzung: 1H (1 Darst.)
Besetzungshinweis: 1D - 1H - 1 Stimme

Aufführungsgeschichte:
UA: 15.1.2027, Landestheater Detmold

In TTX seit: 14.08.2026

Berit trägt ein neues Gesicht: Jahre nach dem Brandunfall, der sie entstellt und isoliert hat, könnte sie in der frisch transplantierten Haut nun noch einmal neu anfangen – umso mehr, als sie Lars kennenlernt. Doch bald schon stellt sich heraus, dass Lars nicht zufällig auf Berit getroffen ist: Er ist der Witwer von Veronika – Berits Gesichtsspenderin – der sich nichts mehr wünscht, als etwas von seiner Frau in Berit zu finden. Und anstatt sich gegen seine Projektionen zu verwahren, lässt Berit sich mit dem ihr eigenen sensiblen Zynismus auf Lars’ Obsession ein. In Veronikas Tagebüchern findet sie alles, was sie braucht, um sich in die Verstorbene einzufühlen und seinen Erwartungen immer mehr zu entsprechen. Ein neues, gemeinsames Leben scheint möglich, in dem Berit weiterführt, was Veronika begonnen hat. Bis sie bemerkt, dass in den Tagebüchern ausgerechnet jene Aufzeichnungen fehlen, die Veronika unmittelbar vor ihrem Tod gemacht hat.

In einem abgründigen, philosophischen Kammerspiel erzählt Boris Dennulat von zwei Menschen, die viel verloren haben und einander zum Experiment werden. WIE AUS DEM GESICHT GESCHNITTEN ist ein Text über Selbsttäuschung, über Nähe, die unmerklich Enge wird – und verhandelt nicht zuletzt die große Frage, was die Identität eines Menschen ausmacht.

Wenn Sie sich als Nutzer registrieren, können Sie hier online Ansichtsexemplare beim Verlag anfordern.


Vertrieb:

Hartmann & Stauffacher GmbH Verlag für Theater, Fernsehen, Hörfunk und Film
Bismarckstr. 36
50672 Köln
Telefon: 0221 - 48 53 86
Telefax: 0221 - 51 54 02
versand@hsverlag.com
www.hsverlag.com
Mitglied im VDB

Verlagsportrait auf theatertexte.de
Bezugsbedingungen des Verlags