Zorell, Charlotte
King Kong und die
Sprechtheater
Schauspiel
Dekorationshinweis: Wechseldek.
Besetzungshinweis: Bes. variabel
Bstnr/Signatur: 6642
Frei zur UA
In TTX seit: 17.02.2026
Action. Romance. Drama! Die weiße Frau (DIE weiße Frau - also, kinderlos, ultraverfügbar und wunderschön) hat sich schockverliebt. Aber nicht in Den Mann der weißen Frau. Sondern in Kingito, einen Gorilla aus dem Berliner Tiergarten. Die Nicht identifizierbaren Regisseure sind begeistert von dieser Schwärmerei: Das sind genau die Feelings, die sie auf ihrer Bühne sehen wollen! Vielleicht lässt sich ja sogar noch eine Reality Show draus machen? Der Mann der weißen Frau stirbt derweil fast an frustrierten Besitzansprüchen und mühsam verdrängten Selbstzweifeln. Kein Wunder, dass ihm da fast die Hand ausrutscht. Langsam dämmert Der weißen Frau, dass sich etwas in ihrem Leben verändern muss. Sie will nicht mehr nett sein - sie will ein verdammtes Zimmer für sich allein! Erneut macht sie sich auf zu Kingito. Aber auch der hat mittlerweile keine Lust mehr, Projektionsfläche zu sein. Und als er aus seinem Gehege ausbricht, kommt es zum fulminanten Showdown.
Charlotte Zorell schafft mit KING KONG UND DIE ein lustvolles, vielstimmiges Textgewitter: Pendelnd zwischen anarchischem Slapstick und fein gebauter Satire lässt sie private und institutionelle Machtverhältnisse implodieren und nimmt toxische Männlichkeit genauso aufs Korn wie die Klischees ihrer Kritik. Dem Text gelingt dabei das Kunststück, bei aller Komik und Drastik auch immer wieder leise, menschliche Töne anzuschlagen – und so auf ganz neue, eigensinnige Weise von sich selbst stabilisierenden Unterdrückungsverhältnissen zu erzählen.
Nominiert für den Retzhofer Dramapreis 2025
Charlotte Zorell schafft mit KING KONG UND DIE ein lustvolles, vielstimmiges Textgewitter: Pendelnd zwischen anarchischem Slapstick und fein gebauter Satire lässt sie private und institutionelle Machtverhältnisse implodieren und nimmt toxische Männlichkeit genauso aufs Korn wie die Klischees ihrer Kritik. Dem Text gelingt dabei das Kunststück, bei aller Komik und Drastik auch immer wieder leise, menschliche Töne anzuschlagen – und so auf ganz neue, eigensinnige Weise von sich selbst stabilisierenden Unterdrückungsverhältnissen zu erzählen.
Nominiert für den Retzhofer Dramapreis 2025
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