Tess von den D’Urbervilles.
Zum 100. Todestag Hardy's am 11. Jan. 2028 - 90 Minuten mit dem vollständigen Handlungsstrang vom Gespräch mit Pastor Tringham bis zur Ermordung ihres LG Alec D'Urberville und Tess' Hinrichtung.werkgetreu, abendfüllend, 1 Dekoration, 15 Szenen, Pause nach 9. Szene
(Tess of the D'Urbervilles)
Sprechtheater
Freilicht, Schauspiel, Tragödie
Übersetzer:in(nen): Scholz, Barbara
Bearbeiter:in(nen): Rathgeber, Helmut Walter, Dr. phil.
Werkangaben: Hardy, Thomas: Tess of the D'Urbervilles, ungekürzte Erstausgaben als Buch. N.Y. und London 1892 (Originaltext). Hardy, Thomas: Tess von den D'Urbervilles .Roman. Übersetzung aus dem englischen und amerikanischen Orginaltext von Barbara Scholz. Bengelmann Verlag 2017, ISBN 9783930177363
Originalsprache: Englisch
Dekorationshinweis:
1 Dekoration
Besetzung:
5D,
4H
(9 Darst.)
Publikation: 1) die im Bengelmann Verlag erschienene deutsche Übersetzung von Thomas Hardy's viktorianischem Roman, besorgt von Barbara Scholz, Hamburg.;2. Rhomas HARDY, TESS von den D'Urbervilles, erste deutsche Theaterfassung, ISBN 9783930177387
Zusatzinformation: 1 Bild bei 15 Szenen, Pause nach 9. Szene
Zusatzinformation: Barbara Scholz, Hamburg, ist durch ihre großartigen Romanübersetzungen bekanntgeworden: „LE MOYEN DE PARVENIR“ von BÉROALDE DE VERVILLE, dt. Übersetzung „DER WEG ZUM ERFOLG“, ein 500-Seiten -Roman aus der französischen Spätrenaissance, und „TESS OF THE D’URBERVILLES“,ebenfalls ein 500-Seiten-Roman, aus dem viktorianischen England, von THOMAS HARDY. Außerdem durch ihre Übersetzung der englischen Ausgabe von 1609 des historischen Berichtes zur Eroberung von Florida durch Fernando de Souto 1539 – 1543 im Auftrag der spanischen Krone, verfaßt 1557 von einem portugiesischen Abenteurer aus Elvas, der sich "Fidalgo de Elvas" nannte und den Feldzug überlebt hatte.
Sind die Romane Thomas Hardy's womöglich die Romanfassungen seiner zuerst im Kopf als „Hirnkino“ ablaufenden Theaterstücke?
Im Jubiläumsjahr 2028 zum 100. Todestag Thomas Hardy’s werden etliche Jubiläumsausgaben erscheinen, gewiß auch Vorträge gehalten werden und Veranstaltungen stattfinden, und in den Spielplänen der deutschsprachigen Bühnen werden die Theaterfassungen zu seinen Romanen reichlich vertreten sein. Thomas Hardy hat sich bekanntlich in den Jahren seiner Arbeit an seinem Roman „Tess of the D’Urbervilles“ oft von Schauspielern die Gespräche seiner Romanfiguren in seinem Privathaus vorspielen lassen. Hardy hat somit schon zu Lebzeiten an Bühnenfassungen gedacht, sein Roman zur „Tess“ ist womöglich die Romanfassung seines im Kopf als „Hirnkino“ ablaufenden Theaterstückes. Für die deutschsprachigen Bühnen ist wohl der Ratschlag nicht verkehrt, die Inszenierungen fürs Jubiläumsjahr schon 2026 und 2027 vorzubereiten.!
Rechtevertretung: Bengelmann Theater Verlag
Dauer: 90 min,
abendfüllend
Aufführungsgeschichte:
frei zu UA
Frei zur UA
In TTX seit: 08.10.2025
Werkgetreue Bühnenbearbeitung nach den beiden nicht textidentischen Romanfassungen, erschienen bei Macmillan and Co., Limited, London 1891 und Harper & Brothers, N.Y. 1891 in der Übersetzung der Hamburger Übersetzerin Barbara Scholz, Bühnenbearbeitung durch den Tegernseeer Germanisten Dr. phil. Helmut Walter Rathgeber.
Ca. 90 Minuten mit dem vollständigen Handlungsstrang der amerikanischen und der englischen Originalfassung (= Buchausgaben!)vom Gespräch mit dem Altertumsforscher Pastor Tringham und vom Maitanz in Marlott bis zur Ermordung ihres LG Alec D'Urberville und Tess' Hinrichtung.werkgetreu, abendfüllend, 1 Dekoration, 15 Szenen
Diese sehr werkgetreue Bühnenbearbeitung des Tegernseeer Germanisten Dr. phil. Helmut Walter Rathgeber auf der Basis der von Barbara Scholz (Hamburg, München) besorgten Wort-für-Wort-Übersetzung des Romans von Thomas Hardy verdichtet im Sinne eines Destillates aus dem Frauenroman von Thomas Hardy zum viktorianischen Zeitalter die zentralen Figuren ( = Tess, ihre Eltern, ihre beiden Männer) den Handlungsstrang (= der Werdegang vom Milchmädchen zur Mörderin) zu einem für heutige sozio-kulturelle Problemkonstellationen und Konfliktsituationen relevanten spannnenden Schauspiel mit nur einer einzigen Dekoration.
Tess von den D’Urbervilles: Werkgetreu nach dem viktorianischem Frauenroman von Thomas Hardy - Romandramatisierung in nur einer Dekoration mit dem vollständigen Handlungsstrang vom Maitanz in Marlott bis zur Ermordung Alec D'Urbervilles und Tess' Hinrichtung.
Tess, Tochter eines Taglöhners, eine Schönheit, wie man sie nicht alle Tage sieht, wird von ihrem abgöttisch geliebten Ehemann Angel Clare, einem bornierten Pfarrerssohn, dem sie devot ergeben ist, in der Hochzeitsnacht verlassen, weil sie nicht mehr jungfräulich ist und diesen Sachverhalt ihrem Gatten erst in der Hochzeitsnacht mitgeteilt hatte. Die Ehe wird nicht vollzogen, die Trennung des Paares erfolgt in der Hochzeitsnacht. Angel Clare sagt zu Tess, daß er nicht mit ihr zusammenleben könne, solange Alec Durberville am Leben ist, und wenn Alec tot wäre, dann wäre es anders! Kirchenrechtlich wäre bei nicht vollzogener Ehe infolge Verweigerung des Geschlechtsverkehrs durch Angel Clare übrigens eine Annullierung der Ehe möglich gewesen, eine Scheidung der Ehe wäre ja gar nicht möglich, wenn die Ehe aus juristischer Sicht gar nicht existiert.
Nach vielen Jahren läßt sich Tess erneut mit Alec Durberville ein, also mit dem Mann ein, der sie vom Anfang an bis heute unermüdlich beworben hatte, ihr also "den Hof gemacht" hatte, und damals verführt (nicht vergewaltigt, wie oftmals in Internetbeiträgen und Verlagsprospekten fälschlich behauptet wird) hatte, der ihre arme Familie auch mit Geld und Arbeit am verwahrlosten Acker des alkoholkranken Vaters von TESS großzügig unterstützt hatte, und dann nach Jahren für vier Wochen bis zu seiner Ermordnung ihr Lebensgefährte gewesen war. Alec gräbt den völlig verwahrlosten Kartoffelacker der Familie von Tess Durbeyfield um und bietet der Familie einschließlich des verschollenen Ehemannes von Tess ein Dach über dem Kopf in seinem Gutshof an. Alec hatte der Familie auch ein neues Zugpferd geschenkt, nachdem das altersschwache Pferd ‚Prinz‘ durch Tess‘ Schuld einen tödlichen Unfall erlitten hatte.
.Alec D'Urberville hatte seine geliebte Tess auch um ihre Hand gebeten, eigens mit dieser Zielsetzung war er nach Flintcomb Ash gereist, mit der erforderlichen amtlichen Heiratserlaubnis in der Tasche! Der Weg zum Traualtar war jedoch versperrt, weil Tess noch mit Angel verheiratet gewesen war. Tess ermordet dann, als nach langer Zeit unerwartet und überraschend ihr verschollener Ehemann krank aus Brasilien zurückkehrt war, ihren derzeitigen Lebensgefährten, früheren Verführer, Freund und Gönner der ganzen verarmten Familie, den Gutsbesitzer und Freigeist Alec D‘Urberville. Alec wollte seine Tess auch materiell unterstützen, wenn sie zu ihrem Ehemann zurückkehren wollte, wer immer dieser sei! Noch mehr "Freigeist" geht wirklich nicht!
Angel Clare ist ein Straftäter, weil er Tess zur Ermordung seines Konkurrenten Alec motiviert oder gar aufgefordert und angestiftet hatte! Beweis: In Kap. 36, Seite 259 der bei Bengelmann erschienenen neuesten Übersetzung der Hamburger Übersetzerin Barbara Scholz heißt es: Das Ehepaar beschließt, sich zu trennen. Angel Clare sagt zu Tess: im englischen Originaltext: "How can we live together while that man lives?—he being your husband in nature, and not I. If he were dead it might be different... ddeutsche Üersetzung Barbara Scholz: „Wie können wir zusammenleben, solange jener Mann am Leben ist? Wäre er tot, so wäre es etwas anderes“ (Zitat Ende). Die Anstiftung zum Mord ist in § 26 StGB geregelt, wonach ein Anstifter gleich einem Täter bestraft wird, also ebenfalls mit lebenslanger Freiheitsstrafe. Auch eine versuchte Anstiftung zu einem Verbrechen ist nach § 30 StGB strafbar.
Weder in den beiden nicht textidentischen englischsprachigen Originaklfassungen von 1891, getrennt in verschiedenen Verlagen erschienen, nämlich in New York und in London, noch in den vorliegenden deutschen Übersetzungen renommierter Übersetzer gibt es einen Hinweis, daß Tess vergewaltigt worden sei, also mit körperlicher Gewalt zum Geschlechtsverkehr gezwungen worden sei. Nirgends!. Eine Verführung ist keine Vergewaltigung! Im Gegenteil, nicht nur die europäische Schwankliteratur gibt Zeugnis ab von den männlichen Verführungskünsten in allen Kulturen und Epochen! Und irgendwann mußte es ja sein, mit siebzehn Jahren! - wie heißt es in deutschen Schlagern? "Mit siebzehn Jahren hat man noch Träume, mit 17 fängt das Leben an .... Dem Leser kann also nicht die Entscheidung überlassen bleiben, ob es sich um eine Vergwaltigung handelt oder nicht , wie es gelegentlich in Internetbeiträgen heißt.
Im Internet kursieren zahlreiche nicht nachvollziehbare Beiträge, in denen das schwere Schicksal der armen Tess, einem armseligen Bauernmädchen, beklagt wird, weil Tess von Alec verführt worden sei, und Tess dies „traumatisch“ erlebt hätte! Normalen natürlichen Sex mit 17 Jahren traumatisch erlebt zu haben, da schrillen ja die Alarmglocken von Ärzten und Psychologen! Aber, wie gesagt, einmal muß es ja sein, alles ist irgendwann zum ersten Mal!. Mit siebzehn Jahren wurde es höchste Eisenbahn bei der Tess! Die bedauernswerte Tess , aufgewachsen in einer Alkoholikerfamilie, war naturgemäß ohnehin aus tiefenpsychologischer Sicht gestört und wäre für den Begründer der Psychoanalyse, Prof. Sigmund Freud in Wien, ohnehin ein Leckerbissen für weitere Studien zur Depression gewesen. Vermutlich hätte sie die Diagnose einer schweren depressiven Episode mit Angst- und Panikattacken bekommen. Und bei einem tüchtigen Psychotherapeuten wäre es gar nicht zu dem Mord an Alec D’Urberville gekommen.
(Auszug aus einem Essay von Dr. phil. Pauline Bengelmann, London, und Sarah Bengelmann-Bezalel M.A., London)
Sind die Romane Thomas Hardy's womöglich die Romanfassungen seiner zuerst im Kopf als „Hirnkino“ ablaufenden Theaterstücke?
Im Jubiläumsjahr 2028 zum 100. Todestag Thomas Hardy’s werden etliche Jubiläumsausgaben erscheinen, gewiß auch Vorträge gehalten werden und Veranstaltungen stattfinden, und in den Spielplänen der deutschsprachigen Bühnen werden die Theaterfassungen zu seinen Romanen reichlich vertreten sein. Thomas Hardy hat sich bekanntlich in den Jahren seiner Arbeit an seinem Roman „Tess of the D’Urbervilles“ oft von Schauspielern die Gespräche seiner Romanfiguren in seinem Privathaus vorspielen lassen. Hardy hat somit schon zu Lebzeiten an Bühnenfassungen gedacht, sein Roman zur „Tess“ ist womöglich die Romanfassung seines im Kopf als „Hirnkino“ ablaufenden Theaterstückes. Für die deutschsprachigen Bühnen ist wohl der Ratschlag nicht verkehrt, die Inszenierungen fürs Jubiläumsjahr schon 2026 und 2027 vorzubereiten.!
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