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Kobell, Franz Ritter von / Rathgeber, Helmut Walter, Dr. phil.

Der Brandner Kaspar, seine Traudl, sein Spiel ums Leben und das Glück von der Gindelalm
(Die G'schicht' von' Brandner Kasper)
Komödie nach der Novelle von Franz Ritter von Kobell

Sprechtheater
Komödie, Schauspiel, Volksstück

Bearbeiter:in(nen): Dr. phil. Helmut Walter Rathgeber

Werkangaben: Werkgetreue Bühnenfassung der Novelle von 1871
Originalsprache: altbairische Mundart Tegernseer Oberland um 1870

Publikation: Die G'schicht' von' Brandner-Kasper oder Das Spiel ums Leben, Bengelmann Verlag 2013, ISBN 9783930177257
Zusatzinformation: Für Theater und Bühnen, die von ihren Hausautoren eine eigene Bühnenfassung erarbeiten lassen wollen, empfehlen wir, die Stoffrechte für unsere Transformationen in das Oberbayerische und Hochdeutsche zu erwerben.
Rechtevertretung: Bengelmann Theater Verlag
Dauer: 120 min, abendfüllend

Aufführungsgeschichte:
frei zur UA
Frei zur UA

In TTX seit: 05.01.2022

Die Sennerin von der Gindelalm zum Boandlkramer: „Brandner heißt der Schlosser da droben, am Alpbach, wenn man zur Gindelalm und nach Schliersee rübergeht, Brandner Kasper, und seine Frau ist die schöne Traudl, den kennt doch jeder hier, der fürchtet sich nicht mal vor Tod und Teufel!“ Komödie nach der Novelle von Franz von Kobell. - - -

Die nunmehr angebotene Bühnenfassung des „Brandner Kaspers“ als Komödie wurde von dem gebürtigen Tegernseer Germanisten und Bühnenautor Dr. phil. Helmut Walter Rathgeber besorgt, der auch die erste Transformation des altbairischen Urtextes in das heutige „gepflegte Rundfunkbayerisch“ und in das Hochdeutsche besorgt hat. Die abendfüllende Komödie greift auf den Volltext der kleinen Novelle „Die G’schicht‘ von‘ Brandner Kasper“ von Franz Ritter von Kobell (1803 – 1882) in der ersten Fassung, die 1871 in den „Fliegenden Blättern“ erschienen ist und als „Urtext“ bezeichnet werden soll, zurück. Angestrebt war eine komplette Transformierung des epischen Materials dieser vom Autor sehr knapp gehaltenen Novelle in ein Schauspiel, also die Umarbeitung in einen szenischen Text, der ein neues sprachliches Kunstwerk, eine genuine Neuformung eines Dramas darstellt. Themen, die wegen der generellen Knappheit der Novelle im Urtext nur angeschnitten werden konnten, mußten unter Berücksichtigung ihrer trotzdem nicht abzustreitenden Bedeutung im Kontext des Ganzen ausgebaut werden, so z.B. die Person der Ehefrau des titelgebenden Protagonisten und die Person der Sennerin von der Gindelalm. Die Dramatisierung des Urtextes erfolgte – im Gegensatz zu manchen anderen Adaptionen - ohne Hinzufügung frei erfundener Geschichten oder Nebengeschichten, die nichts mit der Haupthandlung zu tun haben und eher als „Füllsel“ aufzufassen sind, und ohne Hinzufügung von Personen, die im Urtext der Novelle von 1871 gar nicht vorkommen, so daß diese Bühnenfassung werkgetreu zu nennen ist. Der erheiternde Handlungsablauf dieses Schauspiels garantiert viel abendfüllenden Spaß, den wir alle in diesen schweren Zeiten bitter nötig haben. (Dr. phil. Pauline Bengelmann)

Für Theater und Bühnen, die von ihren Hausautoren eine eigene Bühnenfassung erarbeiten lassen wollen, empfehlen wir, die Stoffrechte für unsere Transformationen in das Oberbayerische und Hochdeutsche zu erwerben.

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