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Hibernia, Eva

Salz
(La Sal)

Sprechtheater
Schauspiel

Übersetzer: Hans Richter

Originalsprache: Spanisch
Besetzung: 1D, 2H

Aufführungsgeschichte:
Uraufführung Dezember 2012, Fábrica de Creación Fabre i Coats, Barcelona.
Regie: Cristina Lügstenmann
Wideraufnahme Februar 2015, Teatro Eòlia, Barcelona.
Regie: Cristina Lügstenmann

Uraufführung Dezember 2012, Fábrica de Creación Fabre i Coats, Barcelona.
Regie: Cristina Lügstenmann
Wideraufnahme Februar 2015, Teatro Eòlia, Barcelona.
Regie: Cristina Lügstenmann
Frei zur DSE

In TTX seit: 21.09.2018

Diese Geschichte hat drei Protagonisten: Salma, eine bosnische Frau mit muslimischen Wurzeln; Ajax, serbischer Soldat und Folterer der ersten; und Solo, der durch die systematischen Vergewaltigungen gezeugte Sohn. 30 Jahre sind vergangen seit der Konflikt im ausgelöschten Jugoslawien sein Ende fand. Es ist das Jahr 2023. Salma lebt als Flüchtling in Deutschland; Ajax hat sich auf seine Ländereien zurückgezogen und häuft dort Medallien und Strafanzeigen an; während Solo als Kriegsberichterstatter versucht, seine verlorene Identität mithilfe seiner Kamera zu finden. Die drei Personen können nicht verhindern, dass die Schreckgespenster der Vergangenheit sie immer wieder einholen und sich ihrer Gegenwart bemächtigen. Und so erwachsen aus den gegenseitigen Konfrontationen unterschiedliche Erzählstrukturen, die ein vielschichtiges Puzzle kreieren. Drei Figuren erzählen diese Geschichte: eine Frau, ein Mann und deren Sohn. Was sie vereint ist das Blut, die Gewalt und die Abwesenheit. Ihre innere Landschaft entspricht unserer Welt: eine Welt, die uns Wunden vererbt, die wir erkennen, durchdringen und benennen müssen.

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