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Strindberg, August

Totentanz
(Dödsdansen)
von August Strindberg / Aus dem Schwedischen von Heiner Gimmler

Sprechtheater
Schauspiel

Übersetzer: Gimmler, Heiner

Originalsprache: Schwedisch
Besetzungshinweis: Erster Teil: 3D - 2H, Zweiter Teil: 2D - 4H

Bstnr/Signatur: 579

Aufführungsgeschichte:
UA der Übersetzung: Burgtheater Wien, 12.3.1977. R: Achim Benning

In TTX seit: 12.11.2012

Alice und Edgar tanzen ihren Reigen, ihren 25 Jahre währenden Ehe-Reigen. Sie umkreisen sich, sie belauern sich und sie schlagen zu, wo sie können. Als sie heirateten, gab Alice ihre Karriere als Schauspielerin auf, Edgar wurde Hauptmann bei der Artillerie – doch dies war schon das Ende seines hoffnungsvollen Berufsweges. Seit 25 Jahren leben sie in ihrem Turm auf einer Insel, die die Leute die "Kleine Hölle" nennen, und tanzen. Und manchmal tanzt ein Dritter mit. Diesmal ist es Kurt, der Cousin von Alice. Beide, Edgar und Alice, versuchen ihn jeweils auf ihre Seite zu bringen – so schön war ihre Ehehölle noch nie.
August Strindbergs 1900 entstandener "Totentanz" ist das Urdrama aller Ehedramen – Ehedramen, an denen sich im Innern bis heute nichts geändert hat. In Alice zeichnet Strindberg eine der ersten emanzipierten Frauenfiguren.

Neben einer philologisch zuverlässigen Textgestalt garantiert der Theaterdramaturg Heiner Gimmler mit großem Gespür für Dialog und szenischen Rhythmus auch Fassungen, die sich von den oft ungelenken und behäbigen älteren Übersetzungen wohltuend abheben. Durch die ihnen eigene Genauigkeit und Liebe zur Authentizität bieten sie einen Strindberg von heute; sie werden der sprachlichen Sensibilität und Schärfe des Autors gerecht. Gimmler berücksichtigte jeweils die letzten Ergebnisse der Strindberg-Forschung. Er verwendete die Stockholmer historisch-kritische Strindberg-Gesamtausgabe ebenso wie Strindbergs Handschriften. "Die Übersetzung repräsentiert den Textstatus, wie er von Strindberg in seinem Originalmanuskript mit allen eigenhändigen Korrekturen und Strichen für den Druck vorgesehen war." (Heiner Gimmler)

Regisseure wie Ingmar Bergmann, Andrea Breth, Matthias Hartmann, Thomas Langhoff, Ernst Wendt, Hans Neuenfels u.v.a haben bislang auf Heiner Gimmlers Übersetzungen zurückgegriffen.

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