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Fendt, Franz Josef/ Kiekhöfer, Ralf

Engel mit nur einem Flügel

Sprechtheater
Kinder
ab 8 Jahren

Besetzung: 1H
Besetzungshinweis: 1 H, (2 Figuren)

Zusatzinformation: Auszeichnung: 2003, 19. KJT-Treffen NRW, Rheinisches LT, Neuss: NRW-Preis
Bstnr/Signatur: 1142

Aufführungsgeschichte:
UA: 1999, Theater Töfte, Datteln; R: F. J. Fendt

In TTX seit: 18.02.2004

"Wir sind Engel mit nur einem Flügel/ Wir können nur fliegen/ Wenn wir einander umarmen."
Diese Zeile aus einem Lied von Konrad Beikircher, welches von der Deportation eines jüdischen Vaters und seines Sohnes handelt, der auf überraschende Weise gerettet wird. Es inspirierte die Autoren zu dem Stück, in dem Robert Goldstein von seiner Kindheit und Jugend berichtet, von den wunderbaren und auch von den schrecklichen Ereignissen, die er als jüdischer Junge in Deutschland und Frankreich miterlebt hat. Mit großer Sensibilität wird der schwierige Stoff auch Kindern zugänglich gemacht.

"Dankbar nutzten die Zuschauer kleine Verschnaufpausen in Form von Slapstickeinlagen, um den Kloß im Hals ein wenig weiter hinunterzuschlucken. So unklar für Robert der Grund seiner Ausgrenzung ist ('Warum darf ich nicht mehr mit Anna spielen?'), so klar wird dem Publikum, dass dieser Teil der Geschichte sich niemals wiederholen darf." (Harler Zeitung, 01.12.99)

"Das Schicksal eines jüdischen Kindes während der Nazi-Diktatur - das zu erzählen, ist ein schwieriges, riskantes Unterfangen. Ralf Kiekhöfer meistert es erstaunlich sicher ohne falsche Töne. Er täuscht nichts vor, spielt mit den Objekten auf offener Bühne - so effektiv, dass die Zuschauer nebenbei viel über Theater erfahren. Die Geschichte auch heute immer wieder zu erzählen, ist wichtig. [...] Die schönste Aufführung dieses insgesamt anregenden Festivals." (Begründung der Jury des 19. KiJuThTreffens NRW, 2003)

"'Engel mit nur einem Flügel' meistert ein enormes Wagnis: den Terror der Nazis gegen die Juden für ein heutiges Publikum ab acht Jahren anschaulich zu machen. [...] Felix von Sassen zaubert mit seiner wunderbar leichten, aber nicht leichtgewichtigen Komödiantik die Stimmung von Roberto Benignis 'Das Leben ist schön' ins unschöne Leben, das die Nazis Aaron und Robert Goldstein bereiten." (Esslinger Zeitung, 07.03.06)

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