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Haider, Lydia

Zertretung. - 1. Kreuz brechen. Also alle Arschlöcher abschlachten

Sprechtheater
Schauspiel

Werkangaben: UA: 14.10.2021, Volkstheater Wien,
Besetzungshinweis: variabel

Bstnr/Signatur: 1093

In TTX seit: 17.11.2021

Fortunas Rad des Lebens, das Schicksalsrad, dreht sich, es fährt dahin und walzt und vernichtet einfach alle. Erbarmen gibt es nicht. Darum wird aber auch gar nicht erst gebeten. Vielleicht wollen sie ja auch sterben? Wer sagt denn, daß es nicht so ist? Es ist unerhörtes Theater: Dornen, Kreuze, Schweiß, Blut, Speichel, Exkremente in einem goldenen Raum der endlos veränderlichen, wandelbaren Dinge und Körper. Was, wenn wir nicht mehr wissen, wer jetzt die Guten und die Bösen sind, oder die Schützenswerten, oder die, die zu vernichten sind?

In diesem Stück ist es so. Was passiert hier? Ist es Willkür? Darf man* das?
Die Leser*innen pendeln von de Sade zu Genet, von Mallarmé zu Artaud, doch am ehesten grüßt der große Pierre Guyotat: Es ist ein unendlicher, emotionaler, obszöner Strom der Wörter, in dem wir wie gefangen sind.

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