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Beichl, Moritz Franz

Effi, Ach, Effi Briest
Frei nach Fontane, frei von Fontane, mit fast keinem Satz von Fontane, wer braucht schon Fontane, wenn man Effi hat? Effi, Effi, Ach, Effi, Ach, Ach.

Sprechtheater
Komödie, Schauspiel, Tragikomödie

Besetzung: 6 Darst.

Aufführungsgeschichte:
UA: 22.10.2022, Bronski & Grünberg Theater, Regie: Moritz Franz Beichl
Frei zur DE

In TTX seit: 02.12.2022

Es ist 1894, schon verrückt. Wir stehen am Anfang der Wilhelminischen Epoche. Eine junge Dame aus gutem Hause hat gefälligst heiratswillig und gebärfreudig zu sein. Ach, Effi - und was ist mit dir? Du bist 17 Jahre alt und willst diesem Ideal partout nicht entsprechen. Wirst von deinen Eltern an den 21 Jahre älteren Ex-Geliebten deiner Mutter - Baron von Innstetten - verheiratet und ziehst in die hinterpommersche Provinz. Deine Eltern sind froh, dass du nun gesellschaftsfähig bist und dass sie dein altes Kinderzimmer in einen Hobbyraum umfunktionieren können. Anstatt in Soiréen und Salons herumzukokettieren, lernst du den verwegenen Major Crampas kennen. Crampas ist ein leidenschaftlicher Haudegen, der deine Welt ins Wanken bringt. Tochter, Mutter, Liebhaberin, Frau in der Gesellschaft - all diese Rollen wirst du in deinem kurzen Leben anprobieren müssen - so richtig will keine davon passen. Ach, Effi, Ach, Ach.

Moritz Franz Beichl hat mit »Effi, Ach, Effi Briest« eine lustvolle, empowernde Antwort auf Fontanes Romanklassiker geschrieben. Ein queerer, satirischer Blick auf toxische Männlichkeit und eine Hymne auf die Ausgestoßenen der Mehrheitsgesellschaft. Beichls Effi wird aus ihrer Passivität gerissen, stemmt sich gegen die gesellschaftlichen Konventionen ihrer Zeit und strahlt so verdammt hell, bis ihr Licht verlischt.

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