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Molnár, Ferenc

Schwan, Der

Sprechtheater
Schauspiel

Übersetzer: Jaray, Hans

Werkangaben: Lustspiel von Ferenc Molnár / Deutsche Bühnenfassung von Hans Jaray

In TTX seit: 11.12.2012

Im Schloss der Herzogenwitwe Beatrix, im Jahr 1912. Die Fürstin will ihre Tochter Alexandra unbedingt mit dem Erzherzog Albert verheiraten, der jedoch wenig Interesse an der jungen Dame zeigt. Da befiehlt Beatrix ihrer Tochter, mit dem attraktiven Hauslehrer Dr. Agi zu flirten, um den sturen Albert aus der Reserve zu locken. Durch Alexandras Verhalten ermutigt, enthüllt Agi der jungen Frau seine Liebe zu ihr. Alexandra verrät ihrerseits Agi, dass sie Albert nicht liebe, dass Agi aber als „Versuchskaninchen“ diene. Als Albert ihre Unterhaltung unterbricht und Agi dessen Zudringlichkeiten verweist, verhindert Alexandra mit einem leidenschaftlichen Kuss auf Agis Mund einen weiteren Wortwechsel. Am nächsten Tag trifft Alberts Mutter ein, die für ihren Sohn um Alexandras Hand anhalten soll. Beatrix ist verzweifelt, doch ihr Bruder, Pater Hyazinth, rettet die fürstliche Ehe, indem er Alexandras Kuss als Geste des Mitleides mit einem missbrauchten armen Mann auslegt. Albert akzeptiert diese Erklärung und küsst seinerseits Agi, bevor dieser das Haus verlässt, aus Mitleid. Alexandra kann nun die Würde eines Schwans - wie sie von ihrer Mutter stets genannt wurde - durch die hohe Ehe aufrechterhalten. Mit einem wehmütigen Seufzer endet diese lustspielhafte Abrechnung des Großbürgertums mit dem Hochadel.

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