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Molnár, Ferenc

Fee, Die

Sprechtheater
Schauspiel

Werkangaben: Spiel in vier Bildern von Ferenc Molnár
Besetzung: 2D, 5H

In TTX seit: 06.12.2012

Die impulsive und naive, junge Lu hält sich für eine Fee. Sie erfüllt gerne die Wünsche anderer Leute. Dabei hätte sie eigentlich unbedingt selbst Hilfe nötig. Ihren Job als Kino-Platzanweiserin hat sie aufgegeben, um sich einen reichen Mann zu beschaffen. Den glaubt sie in dem amerikanischen Emporkömmling Konrad an der Angel zu haben. Um ihn eifersüchtig zu machen, erfindet sie einen Rechtsanwalt als Ehemann. Daraufhin bietet Konrad an – im Gegenzug für eine Liebesnacht mit Lu –, ihren Ehemann für die Vertretung seiner Firma zu engagieren und reich zu machen.

Die Geschehnisse nehmen eine zauberhafte Wendung, als sie im Telefonbuch den Rechtsanwalt Sporum entdeckt und ihn spontan als ihren Gatten ausgibt. Am nächsten Tag stattet sie ihrem „Mann“, der sich als arm und unverheiratet herausstellt, einen Besuch ab, um ihn in die Geschehnisse einzuweihen. Ist er der Mann aus Lus Träumen? Oder sollte sie doch eher die Wünsche des netten und bodenständigen Oberkellners erfüllen, den Lu nicht reich genug findet? Oder des betrunkenen, ausfallend werdenden Staatssekretärs, den Lu nicht nett genug findet? Für welchen der vier Herren wird sie sich letzten Endes entscheiden?

Ein Märchen für Erwachsene ist das 1930 entstandene Stück DIE FEE. Molnárs Figur der Lu, mutterseelenallein und mit hochfliegenden Plänen, besitzt die Gabe durch ihren unerschütterlichen Glauben und ihr festes Vorhaben, das Leben der Menschen um sie herum zum Guten zu verändern und dabei ihr eigenes Glück zu finden.

UA: 11. Oktober 1930, Vígszínhás Budapest

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