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Molnár, Ferenc

Olympia

Sprechtheater
Schauspiel

Werkangaben: Schauspiel von Ferenc Molnár
Besetzung: 3D, 4H

In TTX seit: 10.12.2012

Ein österreichischer Badeort, wenige Jahre vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs. Fürstin Eugenie Plata-Ettin und ihre junge, verwitwete Tochter Olympia sind fasziniert von dem gut aussehenden ungarischen Husarenrittmeister Barna. Gräfin Lina bemerkt sogleich, dass Barna Olympia den Hof macht und diese offensichtlich verliebt ist. Die besorgte Fürstin warnt Olympia vor einer nicht standesgemäßen Affäre mit dem Ungarn und schlägt ihr vor, ihn tödlich zu kränken, um ihn loszuwerden. Die Tochter überwindet sich, gehorcht, nennt Barna einen Bauern, worauf er sie zutiefst beleidigt verlässt. Da erscheint der Gendarmerie-Oberst Krehl mit der Meldung, dass Barna in Wahrheit der international gesuchte Hochstapler Meyrowski sei. Das Entsetzen ist groß. Barna leugnet nicht und droht mit einem Skandal. Um den Preis einer Liebesstunde mit Olympia ist er allerdings bereit, lautlos aus der Stadt zu verschwinden. Am nächsten Morgen erscheint Barna unerwartet und wird von Olympias Vater, seinem ehemaligen Militärkommandanten, freundlich begrüßt. Vergnügt erzählt Barna, wie er Krehl von seiner angeblichen Identität mit Meyrowski verständigte. Allein mit Olympia, gesteht sie ihm ihre Liebe, aber er begehrt sie nicht mehr. Er verabschiedet sich, um als Bauer in seine Heimat zurückzukehren.
OLYMPlA, eines der technisch vollkommensten Stücke Molnárs, ist thematisch dem SCHWAN verwandt. Aber im Unterschied zu Dr. Agi kann sich Barna Genugtuung verschaffen. Sein Streich birgt nicht zuletzt Molnárs Kritik an der österreichischen Aristokratie, die er durch persönliche Kontakte gut kannte.

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