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Abraham, Paul (Komponist)
Lothar, Rudolph / Rebner, Arthur (Autoren)

Der Gatte des Fräuleins

Musiktheater
Operette

Werkangaben: Operette in drei Akten von Rudolph Lothar nach dem gleichnamigen Lustspiel von Gabriel Dregely / Gesangstexte von Arthur Rebner / Musik von Paul Abraham / Bühnenpraktische Rekonstruktion von Matthias Grimminger und Henning Hagedorn in Vorbereitung (verfügbar 2021)
Besetzung: 6D, 5H
Besetzungshinweis: 6 Damen, 5 Herren
(ohne Chor)
Instrumentierung: Bühnenpraktische Rekonstruktion von Matthias Grimminger und Henning Hagedorn in Vorbereitung (verfügbar 2021)

Dauer: abendfüllend

In TTX seit: 30.08.2019

Der junge, alerte Abgeordnete Stefan von Doroszmay und die Frauen – das ist ein Kapitel für sich. Auf Wunsch seines Onkels beschließt er, zumindest nach außen hin ein Tugendbold zu werden und zu heiraten. Aus strategischen Gründen soll es eine junge Dame aus dem eigenen Wahlkreis und guter Familie sein, das letzte unverheiratete der so genannten „Verebely-Mädels“. Allerdings hat Stefans bester Freund Paul, eigentlich zufriedenstellend verheiratet und mehrfacher Vater, mal eben eine andere Frau geehelicht – unter Stefans Namen! Es kommt, wie es kommen muss: Zu Stefans aktueller Flamme, die derzeit in seiner Villa zu Gast ist, gesellen sich schon bald seine ehemalige Geliebte sowie die frisch Angetraute namens Nelly, später sogar Pauls richtige Gattin – komödiantisches Gewirr ist garantiert. Alles scheinbar Unmoralische entpuppt sich schließlich als geschickte Intrige, die glücklich in eine Doppelhochzeit mündet.

DER GATTE DES FRÄULEINS ist Paul Abrahams erste vollständige Operette und wurde 1928 in Budapest uraufgeführt, u.a. mit Martha Eggert, die sich als 16-Jährige zur großen Bühnenkarriere aufmachte. Aus der Operette für einen der ersten Tonfilme („Melodie des Herzens“ mit Willy Fritsch) ausgekoppelt, wurde die Nummer „Bin kein Hauptmann, bin kein großes Tier“ auch in Deutschland bekannt und begründete Abrahams späteren Ruhm mit. Auch diese urkomische, temporeiche und moralisch deftige Musikkomödie ist die Wiederentdeckung wert!

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