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Benesch, Felix

Rausch der Verwandlung
Theaterstück nach dem gleichnamigen Roman von Stefan Zweig

Sprechtheater
Schauspiel

Dekorationshinweis: 1 Dekoration
Besetzung: 3D, 2H
Besetzungshinweis: Doppelbesetzungen

Dauer: abendfüllend

Aufführungsgeschichte:
Uraufführung: 10.09.2019, Klibühni, Das Theater Chur
Regie: Felix Benesch
Frei zur DE

In TTX seit: 03.10.2019

Pontresina 1926: Christine, eine Postassistentin aus ärmlichen Verhältnissen in der österreichischen Provinz, wird von ihrer wohlhabenden amerikanischen Tante ins elegante Palace Hotel – das heutige Hotel Walther – eingeladen. Unter den noblen Oberengadiner Feriengästen wird ihr bewusst, wie schäbig sie aussieht. Zum ersten Mal in ihrem Leben schämt sich das brave Postfräulein ihrer Armut. Doch die Tante kleidet sie kurzerhand neu ein und bringt sie zum Coiffeur. Christine erlebt eine rauschhafte Verwandlung – nicht nur äußerlich.
Verwundert entdeckt das blasse Mauerblümchen, wie schön und begehrenswert sie sein kann. Ihr Gang verändert sich. Ihre Haltung. Ihr ganzes Sein. Sie gerät in den betörenden Sog einer Welt des verschwenderischen Luxus’. Ein adretter Ingenieur aus Deutschland beginnt sich für sie zu interessieren. Auch ein verdienter General a.D. der britischen Armee sucht ihre Nähe und lässt sich von ihr betören. Dass beide sie für eine Adelige halten, findet sie nicht weiter schlimm. Doch ihr Erfolg weckt auch Eifersucht und Missgunst. Während Christine das Lebensgefühl der jeunesse dorée genießt, zieht sich die Schlinge einer unentrinnbaren Intrige zusammen.
Als sie und ihre Gönner vor der Hotelgesellschaft als Betrüger dastehen, schleicht sie durch den Dienstboteneingang davon, zurück in ihren engen, muffigen Alltag. Das unwirkliche Erlebnis im Oberengadin führt dazu, dass sie ihr reales, wohlgeordnetes Leben nicht mehr erträgt.
Stefan Zweigs Roman „Rausch der Verwandlung“ ist unvollendet und wurde erst nach seinem Tod veröffentlicht. Der US-amerikanische Regisseur Wes Anderson beruft sich auf Zweigs „Rausch der Verwandlung“ als wichtigste Inspirationsquelle für seinen Kult-Film „Grand Budapest Hotel“.

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