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Gorki, Maxim

Sommergäste
(Datschniki)

Sprechtheater
Schauspiel

Übersetzer: Schröder, Wolf Christian

Werkangaben: Stück in 4 Akten
Dekorationshinweis: Verw - Dek
Besetzung: 5D, 8H
Besetzungshinweis: auch möglich mit 11 D, 15 H

Bstnr/Signatur: 291

In TTX seit: 27.03.2003

Soll das alles gewesen sein? Oder kommt da noch was? Man ist gebildet, gut situiert, in den besten Jahren, der Sommer ist drückend heiß, man verbringt ein paar Tage in der Datscha des Rechtsanwalts Bassow auf dem Land und vertreibt die Langeweile mit Ausflügen, gepflegter Unterhaltung und Alkohol. Warwara, die Frau des Gastgebers, verguckt sich in den Schriftsteller Schalimow, der gerade eine Schreibblockade hat. Dafür lässt sie den Salonhelden Rjumin abblitzen, der sie hemmungslos anhimmelt. Bassows Schwester Kalerija gibt die undurchschaubare Poetin, und Samyslow, der Stellvertreter Bassows, hat eine Affäre mit Julija, der Frau des Bauunternehmers Suslow. Suslow selbst trinkt. Die mehrfache Mutter Olga schwankt zwischen dem Hass auf ihren erfolglosen Mann Dudakow und sich selbst, während die Ärztin Marja Lwowna sich in den Jüngling Wlas verliebt und die Chance zum großen Ausbruch wittert. Der ehemalige Fabrikant Dwojetotschije beobachtet und genießt.

Über allem steht die Frage: Musste es so kommen? Ist das Leben so, oder wäre auch ein anderes möglich gewesen? Und: Kommt da noch was? Es ist die Frage nach dem Sinn in einem selbstbezüglichen bürgerlichen Kosmos, die Gorkis Szenen aus „Sommergäste“ weiterhin so aktuell machen. Die schonungslose Gesellschaftskritik löste bei ihrer Uraufführung einen Skandal aus.

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