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Williams, Tennessee

Orpheus steigt herab
(Orpheus Descending)

Sprechtheater
Schauspiel

Übersetzer: Schröder, Wolf Christian

Werkangaben: Stück in 3 Akten
Dekorationshinweis: 1 Dekoration
Besetzung: 9D, 10H

Bstnr/Signatur: 24

In TTX seit: 27.03.2003

Eine Kleinstadt in den Südstaaten der USA gerät in Aufruhr. Im Gemischtwarenladen des todkranken Jabe Torrance erscheint der charismatische Musiker Val Xavier, eine Art wandernder Elvis Presley, der die Frauen des Ortes in seinen Bann schlägt. Vor allem Lady Torrance, Tochter eines italienischen Einwanderers und Frau des despotischen Jabe, fühlt sich zu dem freiheitsliebenden Val hingezogen. Sie wittert die Chance, an seiner Seite aus der Umklammerung eines bigotten und xenophoben Milieus entfliehen zu können. Als Lady zudem von der Verwicklung ihres Mannes Jabe in den Brandanschlag erfährt, bei dem ihr Vater ums Leben kam, sinnt sie auf Rache.

„Ich habe nur ein großes Thema für alles, was ich schreibe“, sagt Tennessee Williams, „und das ist der zerstörerische Einfluss der Gesellschaft auf das sensible, unangepasste Individuum.“ Durch das radikale Ausleben seiner Unabhängigkeit versucht Val, sich vor diesem Einfluss zu schützen. Die Regeln der Gemeinschaft beherrscht er nur, um ihnen keine Macht über sich zu geben. Doch seine Liebe macht ihn verwundbar: Um Lady zu helfen, muss Val seine Schutzzone verlassen.

Orpheus erreicht im Mythos die Freigabe seiner Eurydike nur unter der Bedingung, dass er sich beim Aufstieg aus der Unterwelt nicht umschaut. Val aber - wie auch sein antikes Pendant - schaut sich um, zögert im Moment der Gefahr und trifft so eine Entscheidung mit fatalen Konsequenzen.

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