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Vorozhbyt, Natalka

non-existent
Ein Stück über Fluchterfahrung

Sprechtheater

Übersetzer:in(nen): Nagel, Lydia

Originalsprache: Ukrainisch
Besetzung: 3D, 2H (5 Darst.)

Bstnr/Signatur: 2160
Rechtevertretung: Drei Masken Verlag

Aufführungsgeschichte:
UA am 24.02.2023

In TTX seit: 30.01.2024

Drei Frauen – Großmutter, Tochter und Enkelin – sitzen in einer gemütlichen Wohnung in einer europäischen Hauptstadt beim Abendessen zusammen. Sie reden über die Einkäufe, den bevorstehenden Wochenendausflug und die Schularbeiten der Jüngsten, ganz als würden sie schon immer hier leben. Dabei sind sie erst vor wenigen Monaten in dieses Haus eingezogen, in dem sie als die ukrainischen „Flüchtlinge“ bekannt sind. Sie selbst bezeichnen sich eher als „vorübergehend Vertriebene“, ihre traumatischen Erfahrungen sieht man ihnen zunächst nicht an.
Es scheint nahezu unvorstellbar, dass die drei eben noch unter Bombenalarm aus dem Haus stürmten oder vor den Toren Europas im Stau standen, auf dem Weg in eine ungewisse Zukunft.

Natalka Vorozhbyt schreibt über das Leben und die Liebe in Zeiten des Krieges.
Mit psychologischem Feinsinn und emotionaler Tiefe berichtet sie von drei Frauen unterschiedlicher Generationen im Exil und von deren Kontaktversuchen in eine Heimat, die nur noch in der Erinnerung existiert.

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