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Arnold, Franz / Bach,Ernst

Zwangseinquartierung

Sprechtheater
Komödie

Bearbeiter: Ott, Hans-Jürgen

Originalsprache: Hochdeutsch
Mundart: Niederdeutsch
Dekorationshinweis: 1 Dekoration
Besetzung: 5D, 6H

In TTX seit: 04.04.2013

Allerlei Verwirrungen herrschen bald in der Villa des Fabrikbesitzers Anton Schwalbe. Die Zeiten sind im Jahre 1919 hart - die alte Ordnung zerbrochen, Deutschland ist im Umbruch. Menschen strömen in die Stadt und sind auf Wohnungssuche.

Anton Schwalbe möchte sich zur Ruhe setzen und hat zu diesem Zweck eine Zwölfzimmervilla am Stadtrand erworben. Sein Kompagnon Ellermann erklärt sich einverstanden, als ihm Schwalbe seinen Plan unterbreitet: Sein Neffe Gerhard - zur Vorbereitung auf die spätere Übernahme der Fabrik noch an der Universität - soll Ellermanns Tochter Helene heiraten. Gerhard aber hat nicht mehr Chemie, sondern stattdessen Musik studiert und zeigt keinerlei Interesse an der Fabrik. Auch liebt er Etelka, eine ungarische Geigerin, und will daher von den Heiratsplänen seines Onkels nichts wissen.

Auch Helene sieht viel lieber den jungen Dr. Hellwig, Wohnungsdezernent und Leiter des örtlichen Wohnungsamtes. Dr. Hellwig veranlasst nun im Zuge der Wohnraumvermittlung die Zwangseinquartierung Etelkas bei Schwalbe. Dieser lernt die charmante Dame kennen und schätzen und gibt schließlich seine Zustimmung zur Verbindung mit Gerhard. Auch sich selbst und das Dienerpaar Karl und Anna, das Schwalbe kurz zuvor erst entlassen hatte, quartiert Hellwig in Schwalbes Villa ein. So kommen auch Helene Ellermann und Hans Hellwig, der nun künftig an Schwalbes Stelle die Firma leiten wird, zusammen. Das Dienstmädchen Anna heiratet den Diener Karl. Als nun Annas Mutter zur Hochzeit bei Schwalbes eintrifft, vervollständigt sie den Wirbel in diesem Haus, denn es scheint Schwalbe auch noch ein pikantes Abenteuer aus seiner Jugendzeit zum Verhängnis zu werden. Es stellt sich nämlich heraus, dass Anna Schwalbes uneheliche Tochter ist.

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