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Jung, Franz

Der verlorene Sohn

Sprechtheater
Schauspiel

Werkangaben: Schauspiel. - Erste Fassung 1928/Zweite Fassung 1930/Dritte Fassung 1948.
Besetzung: 3D, 5H

Bstnr/Signatur: 291

Aufführungsgeschichte:
UA: Ulmer Theater, 19.11.1992. R: K. D. Schmidt

In TTX seit: 12.11.2012

Die Handlung basiert auf wahren Begebenheiten, die sich 1926 in Amerika zutrugen. Eine Frau suchte ihren Sohn, einen Soldaten, er im Ersten Weltkrieg als vermisst gemeldet worden war, da sie sich nicht mit seinem Tod abfinden konnte. Es fand sich schließlich ein junger Mann, der in einem französischen Lazarett lag und das Gedächtnis verloren hatte. Sie überredete ihren Mann, da sie in dem Verletzten den verlorenen Sohn sah, ihn nach Hause zu holen, was mit einem Medienspektakel geschah. Auf einem Foto in einer Zeitung erkannten Polizeibeamten in dem Verletzten aber einen Kriminellen und nahmen ihn in Gewahrsam. Die Mutter, Frau eines angesehenen Bürgers, kämpfte mit allen Mitteln, die ihr durch die Position ihres Mannes zur Verfügung standen, um den "Sohn".

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