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Behn, Aphra

Sir Patient Fancy oder Der eingebildete Kranke
(Sir Patient Fancy)

Sprechtheater
Farce, Komödie

Übersetzer:in(nen): Schwartz, Tobias

Originalsprache: Englisch
Dekorationshinweis: 2 Dekorationen
Besetzung: 8D, 8H (16 Darst.)
Besetzungshinweis: Mehrfachbesetzungen möglich

Bstnr/Signatur: 309
Dauer: abendfüllend

Aufführungsgeschichte:
UA: 1678 Duke’s Theatre (Dorset Garden Theatre), London
Frei zur DSE

In TTX seit: 29.09.2025

Sir Patient Fancy ist ein Hypochonder, wie er im Buche steht. Besessen von seiner imaginären Krankheit bekommt er gar nichts mit von den Liebeswirren, die sein Haus in Unruhe versetzen: Seine Tochter Isabella ist in den gewieften Lodwick verliebt, sein Neffe Leander möchte Lucretia heiraten, der allerdings bereits vom tölpelhaften Sir Credulous der Hof gemacht wird. Sir Patients eigene Ehefrau kann den Tag kaum erwarten, da er seiner fabulösen Krankheit erliegt und sie endlich unbeschwert ihrer Affäre mit dem jungen Wittmore frönen kann. Das komplizierte Netz an Geheimnissen verstrickt sich immer dichter, bis schließlich der (vermeintliche) Tod Sir Patients die Wahrheit ans Licht zwingt.

Aphra Behn mischte den „eingebildeten Kranken“ schon 1678 auf: mit unterhaltsamen, bunten Figuren und deutlich mehr Raum für die Frauen als ihr französischer Kollege Molière einräumte. Liebe und Sexualität, Politik und Religion (derer sich Behn besonders spöttisch annimmt) erscheinen hier in einem ganz neuen Licht. Als brillante Komödienautorin kann es Behn nicht nur mit ihren zeitgenössischen Kollegen aufnehmen, in ihrer geschliffenen Pointiertheit nimmt sie bereits einen Oscar Wilde vorweg.

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