Stockmann, Nis-Momme
Die kosmische Oktave
Sprechtheater
Schauspiel
Werkangaben: UA: 21.03.2014, Sophiensaele Berlin
Besetzungshinweis: Bes. variabel
Bstnr/Signatur: 395
In TTX seit: 16.10.2014
»Die kosmische Oktave« - das sind acht Texte, die im Laufe einer gedanklichen Auseinandersetzung mit Goethes Wahlverwandtschaften entstanden sind. Vier Monologe, die in keiner expliziten chronologischen Ordnung stehen und sich mit den vier Hauptfiguren des Romans auseinandersetzen. Und vier weitere Texte, die im Verlauf der Proben und im Dialog mit Regisseur und Spielern entstanden sind.
Es handelt sich dabei nicht um eine klassische Dramatisierung (also Handlungsüberführung). Vielmehr ist es ein Versuch, das »Aroma« von Goethes Figuren aufzunehmen und sie auf eine andere Textform und ein anderes Sujet zu überführen. Nicht ohne Grund. Goethes vier Hauptfiguren sind genau wie der postmoderne Mensch Teilhaber einer Gesellschaft im ideologischen Umbruch (und einer dadurch drohenden Erosion jeder größeren Wahrheit).
Stockmann spürt den Grundbedingungen des Romans nach und interessiert sich für die Entsprechungen der Kräfte und Rollen dieser Figuren im Heute. Die Arbeit beschäftigt sich so mit dem Stand der alten Werte und Wirklichkeiten - und mit möglichen Auswegen aus einem sich globalisierenden Relativismus und einer Krise der Begrifflichkeiten, durch die wir daran gehindert werden, uns zu verbinden, Schönes zu denken, Schönes zu empfinden, schön sein zu können.
Es handelt sich dabei nicht um eine klassische Dramatisierung (also Handlungsüberführung). Vielmehr ist es ein Versuch, das »Aroma« von Goethes Figuren aufzunehmen und sie auf eine andere Textform und ein anderes Sujet zu überführen. Nicht ohne Grund. Goethes vier Hauptfiguren sind genau wie der postmoderne Mensch Teilhaber einer Gesellschaft im ideologischen Umbruch (und einer dadurch drohenden Erosion jeder größeren Wahrheit).
Stockmann spürt den Grundbedingungen des Romans nach und interessiert sich für die Entsprechungen der Kräfte und Rollen dieser Figuren im Heute. Die Arbeit beschäftigt sich so mit dem Stand der alten Werte und Wirklichkeiten - und mit möglichen Auswegen aus einem sich globalisierenden Relativismus und einer Krise der Begrifflichkeiten, durch die wir daran gehindert werden, uns zu verbinden, Schönes zu denken, Schönes zu empfinden, schön sein zu können.
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