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Hübner, Lutz

BANKENSTÜCK

Sprechtheater
Schauspiel

Werkangaben: Ein Auftragswerk des Maxim Gorki Theaters, Berlin
Dekorationshinweis: Wechseldekoration
Besetzung: 5D, 10H
Besetzungshinweis: Nr

Zusatzinformation: Das Geld, die Stadt und die Wut
Bstnr/Signatur: 1986

Aufführungsgeschichte:
UA: 20.3.2004, Maxim Gorki Theater, Berlin

In TTX seit: 14.10.2006

Was ist eigentlich der Skandal um die Milliardenverluste der "Bankgesellschaft Berlin"? Bloß eine Provinzposse? Oder doch Deutschlands schärfster Wirtschaftskrimi?
Lutz Hübners BANKENSTÜCK über "Das Geld, die Stadt und die Wut" nimmt die Beinahe-Pleite des im Aufschwungstaumel der Nachwendezeit gegründeten Finanz-Konzerns zum Anlaß, um von den Wunden zu erzählen, die die windigen Geschäfte der Bank-Manager wie der sie stützenden Politiker der Stadt verursacht haben. Im Mittelpunkt stehen die noch immer zunehmenden Verwüstungen, die sich im politisch-gesellschaftlichen Konsens der Stadt abzeichnen - erst recht, seit das Land Berlin alle aufgehäuften Verpflichtungen und Risiken des Konzerns übernommen hat. Inzwischen schlägt den Verantwortlichen in Bank und Politik öffentlich blanker Haß entgegen - auch weil noch keiner von ihnen ernstlich zur Rechenschaft gezogen werden konnte. Zugleich aber driftet die Stadt in die Pleite. mit immer neuen Spar-Maßnahmen strapaziert die Politik die Leidensfähigkeit praktisch aller sozialen Gruppen.
Wie viel Abbau kann die Stadt sich leisten, wieviel Einschränkung alltäglichster Lebensqualität nehmen ihre Bürger noch klaglos hin - das sind Fragen, die am Beginn von BANKENSTÜCK stehen. Auf der Bühne, am Ort also der freien Phantasie und der radikalen Visionen von der "anderen Möglichkeit", können sie schärfer gestellt werden als im Alltag der politischen Debatte. Das ist der Traum des Theaters: Wie Berlin sich befreien kann vom Alptraum "Bankgesellschaft".

"Das macht die Stadt reicher." (Berliner Zeitung)

"Ein vehementes Wut- und Warnstück." (Die Welt)

"Ein faszinierender zweistündiger Theater-Hochenergiezustand. Bestes politisches Theater." (Neues Deutschland)

"Ein kleines Theaterwunder." (Financial Times)

"Kann sein, Lutz Hübner ist der einzige Zeitgenosse weit und breit." (taz)

"Intelligent, zupackend und spannend." (Westfälischer Anzeiger)

"Politisches Theater kann also hervorragend funktionieren." (BR)

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