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Dürrenmatt, Friedrich

Der Besuch der alten Dame

Sprechtheater
Schauspiel, Tragikomödie, Freilicht

Werkangaben: Eine tragische Komödie
Besetzung: 6D, 28H (14 Darst.)

Bstnr/Signatur: 1562
Rechtevertretung: Vertrieb in Deutschland über Felix Bloch Erben GmbH & Co. KG, Berlin Alle anderen Länder: Diogenes Verlag AG, Zürich
Dauer: abendfüllend

Aufführungsgeschichte:
UA: 29.01.1956, Schauspielhaus Zürich

In TTX seit: 24.02.2007

Wichtige Expresszüge halten hier längst nicht mehr, selbst Personenzüge nur noch zweimal am Tag, den Bürger:innen bleibt nicht mehr als die Zugluft der Vorbeirasenden. Besitztümer wurden gepfändet, einige leben von der Suppenküche, alle beklagen sie den Niedergang ihres Städtchens Güllen, das einst als eine der ersten Kulturstädte Europas gegolten haben soll. Höchste Zeit, dass die Milliardärin Claire Zachanassian, wieder in ihre Heimat zurückkommt, um das kleine Städtchen finanziell zu retten. Alfred Ill, beliebtester Bürger der Stadt, soll seine Jugendliebe Claire höchstpersönlich um das nötige Geld bitten . Claire verspricht, der Stadt und den Bürgern eine Milliarde zu schenken, geknüpft an die Bedingung, ihr Ill tot auszuliefern. Denn die beiden haben noch eine alte Rechnung offen. Während die Menschen des Städtchens schon heiter Geld ausgeben, entscheidet der Bürgermeister, dass dies moralisch nicht vertretbar sei. Entlang der Ermordung Alfred Ills entrollt sich die spannende Frage nach Gemeinschaft, Verantwortung und Moral.

Den Stoff zu seinem meistgespielten Stück Der Besuch der alten Dame entwickelte Dürrenmatt zunächst in seiner Novelle "Mondfinsternis". Den Novellenstoff arbeitete er daraufhin in das komplexe Drama über die moralische Korrumpierbarkeit einer verlogenen Gemeinschaft um. Mit Der Besuch der alten Dame gelang dem Schriftsteller Dürrenmatt endgültig der internationale Durchbruch.

Hinweis:

Dieses Theaterstück enthält Inhalte und Formulierungen, die aus heutiger diskurstheoretischer und politischer Perspektive kritisch zu betrachten sind, da sie Diskriminierung reproduzieren. Sie müssen daher in Anbetracht des historischen Kontextes rezipiert werden.

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