Der Selbstmord eines jungen Priesters und die Weigerung seiner engsten Vertrauten, ihn zu identifizieren, stellen den Polizisten Erwin Tobser vor ein Rätsel. Mit dem lapidaren Akteneintrag «Selbstmord eines Unbekannten in Priesterkleidung in einem Hotel. Motiv: unbekannt» gibt er sich nicht zufrieden und beginnt, die Hintergründe zu erforschen. Nach und nach zeigt sich, dass hohe Würdenträger der Kirche mehr wissen, als sie vorgeben. Ein engmaschiges Netz der Vertuschungen wird gesponnen. Dann kommt plötzlich die Meldung, dass beim Toten Aussatz diagnostiziert wurde. Tobster wird mit anderen Männern, die in Kontakt mit dem Toten standen, in Quarantäne gesetzt. Der Ansteckungsweg bleibt jedoch undurchsichtig.
"Ein Stück verschlungen und kunstvoll in seinen inneren Beziehungen. Voll von Anspielungen auf innerkirchliche Probleme und Fragestellungen, theologisch und weltlich zugleich. Keine Anklage gegen die etablierten Kirchenmächte, sondern ein Gegenüberhalten der oppositionellen und der konservierenden Mächte." (FAZ)
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