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Robert-Espalieu, Emmanuel

One-Way-Ticket zum Mond
(Un aller simple pour la lune)

Sprechtheater
Komödie, Schauspiel

Übersetzer: Frank Weigand

Originalsprache: Französisch
Dekorationshinweis: 1 Dekoration
Besetzung: 2D, 1H (3 Darst.)

Dauer: abendfüllend

Aufführungsgeschichte:
Eine Uraufführung der französischen Fassung ist für 2020 in Avignon geplant.
Frei zur DSE

In TTX seit: 07.08.2019

DIE BANKANGESTELLTE
Sie haben da eine hammerartige Lebensversicherung abgeschlossen.

MONSIEUR COTILLON
Ich habe die teuerste genommen.

Der BANKANGESTELLTEN wird heiß.

***

Ein Mann, der soeben unglückseligerweise von seinem Garagentor enthauptet wurde, sucht seine Bankberaterin auf. Jahrelang hat er zur Absicherung seiner Familie hohe Beträge in eine Lebensversicherung eingezahlt. Nun will er Sorge tragen, dass die Prämie tatsächlich an seine nunmehr verwitwete Frau ausbezahlt wird.

Ein knallharter Kampf entbrennt: Die Bankangestellte verdächtigt ihren verstorbenen Kunden, mit Hilfe des Garagentors Selbstmord begangen zu haben. Dies würde den Vertrag „faktisch ungültig“ machen und der Bank die Auszahlung der exorbitant hohen Summe ersparen. Die Auseinandersetzung verschärft sich, als die frisch verwitwete Ehefrau auftaucht. Dieser steht mittlerweile finanziell das Wasser bis zum Hals, weshalb sie die Bankangestellte um Hilfe bittet. Sie ist kaum verwundert darüber, ihren Mann in der Bank vorzufinden, wo er sich doch eigentlich auf die Einsegnungshalle „vorbereiten“ sollte. Doch sie ist fassungslos, als ihr die Bankangestellte von der schändlichen Tat erzählt, die dieser angeblich begangen haben soll.

Emmanuel Robert-Espalieu setzt sich in seinen absurden Komödien mit Problemen auseinander, mit denen wir alle irgendwann konfrontiert sind. In "Das letzte Mal" ist es das Ende einer Paarbeziehung, in "One-Way-Ticket zum Mond" die Unaufrichtigkeit des Bankensektors. Entstanden ist ein skurriles Stück mit viel Situationskomik.

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