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Crouch, Tim

Ich, Caliban
(I, Caliban)

Sprechtheater
Schauspiel

Übersetzer: Klaus Chatten

Werkangaben: Monolog
Dekorationshinweis: 1 Dekoration
Besetzungshinweis: 1H

Frei zur DSE

In TTX seit: 16.06.2020

Caliban ist der Sohn einer Hexe und ein Ungeheuer.

Nun lebt er allein auf einer Insel, auf der es zuvor nach einem Sturm sehr turbulent zuging.

Vor vielen Jahren war durch eine politische Intrige Prospero, der Herzog von Mailand mit seiner minderjährigen Tochter Miranda durch Betreiben seines Bruders Antonio hier ausgesetzt und verbannt worden.

In Mailand hatte sich Prospero in seiner Bibliothek verschanzt und die Staatsgeschäfte vernachlässigt. Prospero war zu einem Zauberer geworden.

Auf der Insel kümmert er sich zunächst um die Erziehung von Caliban. Als der jedoch versucht, Miranda zu vergewaltigen, hält Prospero ihn wie einen Sklaven. Dabei ist ihm der Luftgeist Ariel behilflich, den Sycorax, Calibans verstorbene Mutter, zuvor in einem Baumstamm gefangen hielt.

Caliban hasst Prospero, der ihm seine Insel geraubt und ihn zu einem unfreien Mann gemacht hat.

Wie gut, dass Prospero einen Sturm herbeizaubert. Mit dem Sturm werden angespült: Prosperos intriganter Bruder Antonio, dazu Alonso, der König von Neapel, der Antonio bei dessen Machenschaften geholfen hatte, sowie Ferdinand, der Sohn des Königs von Neapel, ein alter Freund Prosperos, und die beiden Trunkenbolde Trinculo und Stephano, die zu Saufkumpanen von Caliban werden und die er bald als Komplizen für ein Mordkomplott auf Prospero gewinnen kann.

Mittels Zauberei vereitelt Prospero diesen Plan, verkuppelt seine Tochter mit dem jungen Ferdinand, und alle – bis auf Caliban – fahren versöhnt nach Italien zurück.

Das Ungeheuer, das eher Fisch als Mensch ist, richtet es sich auf seiner Insel ein und sagt sich von aller Zauberei los. Einsam wird er ein Leben auf dem Eiland fristen, aber er muss sich vor nichts mehr fürchten. Außer vor sich selbst. Und er ist ein Ungeheuer.

Tim Crouch erweckt an der wohl interessantesten Figur in William Shakespeares „Der Sturm“ das letzte Stück des großen Barden spielerisch zum Leben. Eine Herausforderung für einen großen Darsteller und ein Geschenk an das Publikum.

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