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Kverndokk, Gisle (Komponist)
Eco, Umberto / Wiik, Øystein (Autoren)

Der Name der Rose

Musiktheater
Musical

Übersetzer: Ranzinger, Elke / Hinze, Roman

Werkangaben: Musical nach dem gleichnamigen Roman von Umberto Eco / Libretto von Øystein Wiik / Musik von Gisle Kverndokk / Deutsch von Elke Ranzinger und Roman Hinze
Originalsprache: Norwegisch
Besetzung: 1D, 16H
Besetzungshinweis: Ensemble, Mehrfachbesetzung möglich
Instrumentierung: Fl, Ob, Klar, Fg, Hr, Trp, Pos, Tb, Timp, Perc, Hrf, Vl, Vla, Vlc, Kb, Kl

Bstnr/Signatur: 5844
Dauer: abendfüllend

Aufführungsgeschichte:
UA: 09.08.2019, Domstufen-Festspiele Erfurt

In TTX seit: 04.12.2018

1327: Ein mysteriöser Todesfall bringt eine Benediktinerabtei in Ligurien in Aufruhr. Und das kurz vor einem delikaten Treffen zwischen hochrangigen Köpfen des Franziskanerordens und den Gesandten des Papstes. Stichwort: Vita Apostolica. Der hierzu mit seinem Novizen Adson von Melk angereiste Benediktinermönch William von Baskerville soll helfen, das mysteriöse Ableben aufzuklären. Doch noch während der Aufklärungsarbeit, in deren Zuge sich Adson inadäquaterweise verliebt, geschehen weitere unerklärbare Todesfälle. Die Spur führt William und Adson schließlich in die Bibliothek, in der ein manischer Mönch das letzte erhaltene Exemplar von Aristoteles' "Buch der Poetik – Die Komödie" behütet. Der Mönch hält den hedonistischen Inhalt des Buches für derart gefährlich dass niemand dieses Wissen weitertragen darf. Entsprechend hat er die Seiten vergiftet – jeder, dem das Buch in die Hände fällt, muss sterben …

Øystein Wiik hat sich mit seinem Fokus auf die Kriminalgeschichte für das Herzstück des Romanes entschieden. Aus seiner Sicht ist die Konstellation von William und Adso vergleichbar mit der von Sherlock Holmes und Dr. Watson. So macht er einen älteren, weiseren Adso – in Anlehnung an Dr. Watson – zum ebenso philosophischen wie analytischen Erzähler der Handlung, deren sieben Tage jeweils spektakulär mit einem neuen Todesfall als Cliffhanger enden.

Gisle Kverndokk nimmt in seiner Musik diese Strukturen auf und setzt an Anfang und Ende eines Tages wiederkehrende liturgische Gesänge. Seine Musik ist romantisch, melodisch und dramatisch zugleich. Ein Chor schwebt in Anlehnung an die griechische Tragödie kommentierend und strukturgebend über den Geschehnissen. Musikalische Reminiszenzen verbinden sich mit zeitgenössischer Musik. Rezitative werden zu rhythmisiertem Sprechen, werden zu Handlung und Geschichte.

Umberto Eco schuf mit seinem ersten Roman ein komplexes und vielfarbiges Bild des mittelalterlichen Lebens. Øystein Wiik und Gisle Kverndokk haben nun die erste Musicalfassung dieses großen Klassikers geschaffen.

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