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Neff, Jürgen

Freier Wille
Short Cuts

Sprechtheater
Schauspiel

Besetzung: 5D, 8H
Besetzungshinweis: Doppelbesetzungen sind möglich

Aufführungsgeschichte:
Publikumspreis der Autorentage des Schauspiels Essen 2016.
Frei zur UA

In TTX seit: 31.01.2018

Die Philosophen pflegen vom Willen zu reden, wie als ob er die bekannteste Sache von der Welt sei. [...] Aber Wollen scheint mir vor allem etwas Kompliziertes, etwas, das nur als Wort eine Einheit ist, – und eben in einem Worte steckt das Volks-Vorurteil, das über die allzeit nur geringe Vorsicht der Philosophen Herr geworden ist. Seien wir also einmal vorsichtiger, seien wir »unphilosophisch«. Friedrich Nietzsche

Die Form der Short Cuts
Die Form von FREIER WILLE entspricht der, die schon bei meinem ersten Short-Cuts-Stück ANGST
Verwendung fand.
Es treten Figuren auf, deren Leben verwoben sind und die je verschieden mit ihren Bedingtheiten und
Freiheiten agieren. Durch den Kontrast der Handlungsweisen ergibt sich ein Spektrum an Willensein-
schränkungen sowie Willensäußerungen. Die Akteure finden sich in immer neuen Konstellationen wieder,
vollziehen Veränderungen, helfen einander, sich zu entwickeln, halten sich davon ab oder fallen zurück in
alte Muster.
Nicht die lineare Handlung steht im Vordergrund, auch nicht die Identifikation mit einer zentralen Figur,
einem einzelnen Helden, sondern die Konzentration auf die Fragestellung.

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