Das „Fritzchen“ wurde vor vierzig Jahren von Fritz Wirtler eröffnet. Mittlerweile führt Sohn Loisl die kleine Wirtschaft. Im Inneren hat sich aber in all den Jahren bis auf den Wandkalender, der jährlich durch einen neuen ausgetauscht wird, nichts verändert. Und genau das mögen die Stammgäste. Wer ins Fritzchens kommt, erlebt keine Überraschungen. Es ist ein Stück Beständigkeit im Wandel der Zeit. Doch dunkle Wolken brauen sich über der kleinen Gaststätte zusammen. Und zwar in Form einer Dame und eines Herrn vom Bundesamt für Gleichberechtigung und Emanzipation. Sie sind gekommen, um zu prüfen, ob die Frauenquote im Fritzchen auch eingehalten wird. Nun sind leider Frauen im Fritzchen so selten, wie Palmen auf der Zugspitze. Kein Wunder, wie die Staatsdiener feststellen. Nichts im Fritzchen ist besonders einladend für Frauen. Es bedarf Änderungen - zum ersten Mal seit vierzig Jahren. Doch weder das Auflegen von Deckchen und das Aufstellen von Blümchen auf den Tischen, noch das Anbieten frauenfreundlicher Speisen und Getränke vermag es, die Damenwelt ins Fritzchen zu locken. Es drohen Konsequenzen. Bis hin zur Entziehung der Konzession. Also müssen die männlichen Stammgäste ran. Mann bringt Opfer und legt sich mächtig ins Zeug, für Loisl und sein Fritzchen.
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