Das Theaterstück Tod und Teufel von Peter Turrini erregte 1990 anlässlich seiner Uraufführung im Wiener Burgtheater heftige kontroversielle Diskussionen [...] Für den Komponisten Gerd Kühr hat Turrini das Stück zu einem Opernlibretto verdichtet. In der Begegnung des Pfarrers mit dem Teufel, der unter anderem in den Gestalten eines bischöflichen Sekretärs, eines Wirtes und eines Waffenhändlers auftritt, erhält der Stoff nun auch eine faustische Dimension: Bley läßt sich mit des Teufels Hilfe ganz auf die sündige Welt ein, nicht zuletzt in der Figur der Magda Schneider, einer ehemaligen Kassiererin eines Supermarkts.
Tod und Teufel ist nach der Vertonung des Stallerhof von F. X. Kroetz die zweite Oper des Komponisten Gerd Kühr ... Kührs Musik besticht durch ihre hohe Expressivität bei großer formaler Geschlossenheit. (steirischerherbst)
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