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Wittenberg, Peter / Melle, Wiebke / Erdmann, Andreas

Eichmann vor Gericht

Sprechtheater
Schauspiel

Besetzung: 9 Darst.
Besetzungshinweis: Mehrfachbesetzungen

Zusatzinformation: Dokumentartheater nach den historischen Prozessunterlagen
In einer Fassung von Wiebke Melle, Andreas Erdmann und Peter Wittenberg
Bstnr/Signatur: 5579
Dauer: abendfüllend

Aufführungsgeschichte:
UA: 21.09.2025, Landestheater Linz, Regie: Peter Wittenberg
Frei zur DE

In TTX seit: 14.11.2025

Als Leiter des sogenannten „Judenreferats“ organisierte Adolf Eichmann während des Nationalsozialismus die Verfolgung, Vertreibung und Deportation von Jüdinnen und Juden und war mitverantwortlich für die Ermordung von sechs Millionen Menschen. Nach Kriegsende gelang ihm wie so vielen NS-Täter:innen auf der sogenannten „Rattenlinie“ die Flucht nach Südamerika. Erst dank seiner Entführung aus Argentinien konnte er schließlich für seine Taten zur Rechenschaft gezogen werden. Im Prozess, der ab 1961 in Jerusalem vor den Augen der Weltöffentlichkeit stattfand, argumentierte er damit, lediglich ein ohnmächtiges Rädchen im Getriebe gewesen zu sein. Selbst versierte Denker:innen wie Hannah Arendt glaubten in ihm nun vor allem die „Banalität des Bösen“ zu erkennen. Doch Eichmann hatte vor Gericht vor allem eines versucht: den Überzeugungstäter, der er bis zuletzt war, zu verbergen.

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