Riess, Erwin
Herr Groll erfährt die Welt
Im Rollstuhl durch gelähmte Zeiten
Sprechtheater
Schauspiel
Besetzung:
2H
Bstnr/Signatur: 5031
Dauer:
abendfüllend
In TTX seit: 15.06.2025
Groll, ein Berufsunfähigkeitspensionist und Rollstuhlfahrer, hat beschlossen, sich durch seine Behinderung in keiner Weise behindern zu lassen. Der nichtbehinderte Soziologe Tritt begleitet Groll, er hofft durch ihn Material für eine soziologische Studie zu erhalten.
Mit sarkastischem Witz wird das Leben eines Menschen vorgeführt, der es nichts und niemandem, am allerwenigstens einer behindertenfeindlichen Umwelt gestattet, in sein Leben einzugreifen. Er hat verstanden, dass das ihm aufgezwungene Leben im Verfremdungseffekt gleichzeitig eine große Chance darstellt, denn „Wer im Rollstuhl sitzt, schaut der Wirklichkeit unter den Rock“. Die dramaturgische Komik der Szenen und ein vor nichts haltmachender Wortwitz wischen Vorurteile und Berührungsängste beiseite. Groll und Tritt brechen zu einer Expedition in eine Welt auf, die exotisch erscheint, weil sie von einem unbekannten Alltag ihren Aufgang nimmt.
Mit sarkastischem Witz wird das Leben eines Menschen vorgeführt, der es nichts und niemandem, am allerwenigstens einer behindertenfeindlichen Umwelt gestattet, in sein Leben einzugreifen. Er hat verstanden, dass das ihm aufgezwungene Leben im Verfremdungseffekt gleichzeitig eine große Chance darstellt, denn „Wer im Rollstuhl sitzt, schaut der Wirklichkeit unter den Rock“. Die dramaturgische Komik der Szenen und ein vor nichts haltmachender Wortwitz wischen Vorurteile und Berührungsängste beiseite. Groll und Tritt brechen zu einer Expedition in eine Welt auf, die exotisch erscheint, weil sie von einem unbekannten Alltag ihren Aufgang nimmt.
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