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Csokor, Franz Theodor

Das Zeichen an der Wand

Sprechtheater
Schauspiel

Besetzung: 2D, 9H

Bstnr/Signatur: 4584
Dauer: abendfüllend

Aufführungsgeschichte:
UA: 19.05.1963, Volkstheater Wien/Wiener Festwochen, Regie: Leon Epp

In TTX seit: 27.03.2001

Dieses Stück greift eines der grauenvollsten und schmerzlichsten Kapitel der deutschen Geschichte im zwanzigsten Jahrhundert auf.

Ein KZ-Leiter, verantwortlich für den Tod von fast einer Million Menschen, lebt unter falschen Namen in Südamerika, mit seiner Frau, die als seine Geliebte gilt, und seinem Sohn. Mazza, dem amerikanischen Nazi, wird ein Geschäft angeboten. Er soll zweitausend Lastwagen in einen Staat im Nahen Osten liefern. Bedingung ist, dass er persönlich den Transport nach Deutschland leitet. Seine Frau wittert Gefahr. Genau zweitausend Lastwagen wollte er einst eintauschen gegen zehntausend KZ-Häftlinge. Das Geschäft kam damals nicht zustande; die KZ-Häftlinge wurden wie alle anderen verbrannt. Der jüdische Verhandlungspartner hatte das Tauschgeschäft abgelehnt.

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