Die Bekehrung des Ferdys Pistora
(Obrácení Ferdyše Pištory)
Sprechtheater
Schauspiel
Übersetzer:in(nen): Willner, Oskar
Originalsprache: Tschechisch
Dekorationshinweis:
3 Dekorationen
Besetzung:
4D,
10H
Bstnr/Signatur: 1259
Dauer:
abendfüllend
Aufführungsgeschichte:
UA: 13.02.1929, Městské divadlo na Královských Vino, Prag
In TTX seit: 27.03.2001
Er verliebt sich in ein Mädchen der Heilsarmee, das durch lautes Bekennen nichtgehabter Laster die Sünder zur Umkehr bringt und so aus der „Seelenrettung“ ein möglichst großes Wunder macht. Sie will einstmals vor unheiligen Männeraugen in Champagner gebadet und die Frucht ihrer zügellosen Leidenschaften im Keller vergraben haben. Das bringt den verliebten Ferdys, der sich nun Zug um Zug in einen Tugendbold verwandelt, so aus dem Häuschen, dass er im Fanatismus des Gutseins beinahe eine Unterschlagung begeht, um die vermeintliche Mörderin ins Ausland abschieben zu können. Er braucht es nicht zu tun. Er kann einsehen, dass für einen bekehrten Strizzi das Gutsein ein zweischneidiges Schwert ist.
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